Kindheitsblog

Von der Schwangerschaft bis zur Schule
 


Archiv: Kita

Kindergarten flickr©trekbody

In Zeiten, wo ausgewiesene Experten in Deutschland rar gesät sind, entdecken immer mehr Firmen die Kinderfreundlichkeit. Müttern, aber auch immer mehr Vätern, wird dank firmeneigener und speziell für Firmen organsierter Tagesstätten das Gefühl gegeben, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind und ausgebildeten Erziehern umsorgt werden.

In Berlin gehen der Bundestag und die Schering mit einem lohnenswerten Beispiel voran. Beide besitzen einen Kindergarten, der die Kinder der Mitarbeiter während der gesamten Arbeitszeit aufnimmt und altersgerecht umsorgt. Dadurch können die Mitarbeiter an die Firma gebunden werden, die möglicherweise mangels Alternativen verloren gegangen wären.

Kleinere Firmen, die sich eine Einrichtung einer eigenen Kindertagesstätte nicht leisten können, besitzen die Möglichkeit, zusammen mit anderen Unternehmen eine gemeinsame Einrichtung zu nutzen. Dies bringt gleich zweierlei Kostenersparnis mit sich, da sich Kommunen oftmals an den Kosten beteiligen.

Damit auch kleinere Firmen ihren Mitarbeiter und ihren Familien ein solches Angebot unterbreiten können, nutzen viele von ihnen die Möglichkeit, sich an die Frankfurter Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kinderbetreuung zu wenden, um die für sich passende Alternative zu finden.

Solche Projekte sollten sich in Deutschland zum Vorbild genommen werden, denn für Familien wurde in letzter Zeit viel zu wenig getan.


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Kindergarten © woodleywonderworks

Welche Mutter kennt das Problem nicht: Irgendwann kommen die Kleinen in das Alter, in dem man sie in den Kindergaren gibt. Doch die Wahl der geeigneten Kita stellt Eltern nicht selten vor ein Gewissens- und Interessenproblem.
Ein Blick ins Branchenbuch gibt ersten Aufschluss über das Angebot. Hierbei sollte man darauf achten, von vornherein Kindergärten, die zu weit weg vom eigenen Zuhause liegen, auszuschließen. Wer möchte schon morgens, das schreiende Kind im Kindersitz, mitten im Berufsverkehr durch die halbe Stadt hetzen, um noch pünktlich in der Kita anzukommen?!
Persönliche Erfahrungen sind Gold wert. Fragen Sie ruhig andere Mütter nach Empfehlungen.
Erstmal eine Kita ins Auge gefasst, vereinbaren Sie am Besten einen Schnuppertag für ihren Junior. Vorort sollten Sie überprüfen, ob die Öffnungszeiten mit Ihren Bedürfnissen übereinstimmen. Ein Blick auf die Spielgeräte und Außenanlagen, das direkte Umfeld, sind unerlässlich. In einem Gespräch mit den Erzieherinnen können sie herausfinden, wie das Beschäftigungsangebot aussieht. Gibt es eine Sprachförderung und wird auf künstlerische Ambitionen der Kinder eingegangen? Plant die Kita Informationstage zum Beispiel bei der Polizei?
Zu guter Letzt spielt natürlich auch der Preis eine Rolle. Die Plätze für Kinderbetreuung variieren ja nach Stadt und individuellem Angebot sehr stark. Als Richtwert muss man bei einem Halbtagsplatz mit ca. 300 € für einen Ganztagsplatz mit 600 € rechnen.
Das Wichtigste bei der Entscheidung sollten immer die Meinung des Kindes und das eigene Bauchgefühl sein.


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