Keuchhusten ist eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt, die insbesondere für Kleinkinder lebensbedrohlich verlaufen kann. Keuchhusten ist eine schwere bakterielle Entzündung der Atemwege, die mit starken Hustenanfällen, gefolgt von keuchendem Einatmen, einhergeht.
Auslöser für Keuchhusten ist das Bakterium Bordetella pertussis. Es setzt sich in den Schleimhäuten der Atemwege fest, vermehrt sich und setzt ein besonderes Gift frei, das die Symptome der Krankheit auslöst. Neben den Schleimhäuten wird häufig auch umgebendes Gewebe zerstört und die Abwehrkräfte geschwächt.
Keuchhusten gehört zu den ansteckendsten Krankheiten und verbreitet sich über Tröpfcheninfektion (beispielsweise durch Husten oder Niesen). Insbesondere bei Babies und Kleinkindern droht ein plötzlicher Atemstillstand, so dass eine Infektion lebensbedrohliche Risiken bergen kann. Der Verlauf des Keuchhustens ist besonders bei einer ausbleibenden Behandlung langwierig. Zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit kann Wochen liegen, doch ist das Kind in dieser Zeit bereits hoch ansteckend. weiterlesen »
Die Nachricht der Schweinegrippe in Mexiko verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Dort seien schon ca. 150 Todesfälle aufgetreten – nun gibt es erste Verdachtsfälle in Europa! Doch noch gibt es keinen Grund zur Panik!
Bei dem aktuellen Schweingrippevirus handelt es sich um einen Influenza-A-Virus mit der Bezeichnung H1N1. In ihm sind zwei Stämme der Schweinegrippe und jeweils einer der menschlichen und der Vogelgrippe vereint. Dies stellt ein komplett neues Virus dar, welches es nie zuvor gegeben hatte. Der Erreger ist deshalb so gefährlich, weil er sich durch seine genetischen Mutationen stets verändert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, das Virus hätte „Potential für eine Pandemie“, also eine die Kontinente übergreifende Ausbreitung, doch bisher könne man nichts Genaues sagen.
Das Besondere, im Gegensatz zur Vogelgrippe ist, dass weiterlesen »
Heute leiden beinahe 11 Millionen Deutsche, darunter jedes 6. Kind an der Allergie auf bestimmte Pflanzenpollen, dem sogenannten Heuschnupfen – Tendenz steigend. Aber was verursacht eigentlich diese lästigen Beschwerden, wie Niesattacken, Schniefnase und juckende, tränende Augen?
Der Grund ist eine Überreaktion des Körpers auf bestimmte Blüten-, Baum-, und Gräserpollen. Diese Stoffe (Allergene) werden dann von unserem Körper als „Feinde“ erkannt und führen zur Freisetzung großer Mengen an Entzündungsstoffen, hauptsächlich Histamin. Neben den Schnupfsymptomen fühlen sich die Betroffenen meist müde und abgeschlagen oder leiden unter Kopfschmerzen. Dies kann bei Kindern häufig zu eingeschränkter schulischer Leistung und vermehrter körperlicher Unruhe führen.
Woran erkenne ich denn eigentlich, dass mein Kind an Heuschnupfen leidet? Eine erste Diagnose lässt sich ja schon anhand der typischen Beschwerden erstellen, aber Bestätigung erhält man durch eine Blutuntersuchung beim Kinderarzt, welche zudem die Gruppe des auslösenden Allergens eingrenzt. Sollte der Test positiv ausfallen, lässt sich die Allergie relativ gut mit Medikamenten, wie Antiallergischen Arzneimitteln, in den Griff bekommen. Für Kinder gibt es da auch schon Mittel in Form von Säften mit beispielsweise Bananengeschmack. Ideal für Kinder ist außerdem Allergoprävent ®, eine Art Nasensalbe, die als Filter gegen Pollen fungiert. Durch seine rein äußerliche Anwendung, welche somit keine Nebenwirkungen inne hat, kann es beliebig oft angewendet werden.
Aber neben der medikamentösen Behandlung ist es besonders wichtig Pollen zu meiden. Der Pollenflugkalender gibt dazu alle wichtigen Informationen, wann, welche Pollen am stärksten fliegen. Schon im Alltag kann man den Kontakt mit Pollen einfach umgehen, indem weiterlesen »
Mehr als ein Viertel von Kindern und Jugendlichen leiden unter Allergien – ein Vormarsch, der durch zahlreiche internationale Studien belegt wird. Es wurde auch herausgefunden, dass Kuscheltiere die Entwicklung von Allergien fördern.
Kuscheltiere sind aus Kinderzimmern nicht wegzudenken. Die Kleinen lieben sie, sie vermitteln Geborgenheit und sind beim Einschlafen meist unverzichtbarer Begleiter.
Doch beherbergt das Fell von Teddybär und Co. Millionen von Hausstaub-Milben. Der getrocknete Kot dieser kleinen Spinnentiere kann vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern Allergien hervorrufen: Der Kot wird bei jedem Streicheln und Schmusen in sensible Organe wie Nase und Mund getragen. Milben sind nicht Zeichen fehlender Hygiene. Sie leben dort, wo Menschen sind, denn sie ernähren sich in erster Linie von Hautschuppen, die jeder Mensch täglich verliert.
Kinder sollten nicht auf ihr Kuscheltier verzichten, denn oft ist es ein liebgewonnener Freund. Durch gezielte Maßnahmen kann das Allergierisiko deutlich herabgesenkt werden. So sollte schon beim Kauf eines Plüschtiers darauf geachtet werden, dass es aus schadstofffreien Material besteht.
Später entfernt das einfache Absaugen die Milben nicht, auch das Einfrieren ist meistens ohne großen Erfolg. Daher sollte das Kuscheltier regelmäßig bei über 60°C gewaschen werden. Sprays mit Niembaumsamenöl-Extrakt entfernen Milben am effektivsten und sind für Säuglinge und Kinder völlig unschädlich. Es führt zum Verhungern der Milben und dämmt damit ihre Vermehrung.
Kinder sind generell aktiver als Erwachsene. Kinder wollen meist spielen, lachen, weinen, erforschen, entdecken und herumlaufen. Besonders laute Kinder gehen uns auf die Nerven, aber es sind eben Kinder. Nur: Wo zieht man die Grenze? Wie definiert man Hyperaktivität beim Kind?
Gehören Kinder mit ADS Symptomen auf eine Sonderschule? Und wann muss man als Elternteil die Notbremse ziehen? Wann ist der Punkt erreicht, an dem es ohne ärztliche Hilfe nicht mehr geht, und wann kann man das Verhalten des Kindes durch richtiges Begegnen mindern oder auffangen?
Hyperaktivität an sich ist ja nichts Schlimmes. Wer viel tun will, kann selten still sitzen und muss ständig etwas erleben und unternehmen. Als Kind ist das einfacher als später und wenn das nicht allzu sehr ausgeprägt ist, wird das Kind einfach etwas lebendiger sein als alle anderen.
Aber man muss aufpassen. Wenn die Umgebung des Kindes bei starkem ADS nicht vorbereitet darauf reagiert, werden sich die Symptome verschlimmern. Im Erwachsenenalter können Depressionen und ernsthafte Nervenstörungen auftreten. Ein Tourette-Syndrom entwickelt sich oft aus den Ticks einer ADS-Krankheit.
Deswegen: Keine Angst vor einem Psychologen-Besuch haben. Natürlich ist dieser auch nur ein Mensch und will Geld verdienen, aber bevor man eine Entscheidung trifft, sollte man zuerst mal alles überdenken. Nur nicht überhastet handeln!
Viele Eltern sorgen sich um das junge Kind, wenn es nicht aufs Klo muss. Doch das ist ganz normal. Tatsächlich muss auch ein Erwachsener nicht jeden Tag auf’s Töpfchen.
Natürlich sollte man vorher eine organische Ursache ausschließen. Wenn es um Verstopfungen geht, sollte man schon mal einen Arzt aufsuchen. Aber Tatsache ist, dass Kleinkinder auch schon mal ein bis zwei Wochen nicht auf’s Klo müssen. Das kann, muss aber nicht so sein. Das variiert einfach.

Kleinkinder müssen nicht unbedingt jeden Tag auf’s Töpchen
Der beliebte Fencheltee in ausreichenden Mengen soll auch helfen, vor allem in der Kombination mit Milchzucker. Dieser macht den Stuhlgang leichter, da es Stuhl etwas dünnflüssiger macht. Ohne Garantie gilt bei diesem Hausmittelchen circa 1/2 Babylöffel pro Fläschchen dazugeben, aber nicht über zwei Teelöffel am Tag hinausgehen. Aber dies sollte man unbedingt mit einem Kinderarzt besprechen.
Hilft das nicht empfehlen Hebammen oft, mit dem Fieberthermometer nachzuhelfen. Dieser wird mit etwas Flüssigkeit in den After geschoben. Bei massiven Bauchschmerzen kann man auch versuchen einen kleinen Einlauf zu machen. Das nennt sich im Fachjargon “Klistier“. Das ist eine Option, die das Fieberthermometer ersetzt. Aber auch hier gilt: unbedingt den Arzt konsultieren.
Immer häufiger leiden Menschen auch im Sommer an grippalen Infekten. Besonders Kinder sind von ihnen betroffen, da ihre Abwehrkräfte oft noch nicht ausreichen, um den Viren entgegen zu wirken. Die sogenannten „Enteroviren“, die ganz besonders in der warmen Jahreszeit vorkommen, sind häufig der Auslöser. Laut einer Studie sind 92 % der Menschen selbst schuld, dass sie erkranken.
Unvernunft im alltäglichen Leben bietet den Viren optimale Bedingungen. So sollte man zum Beispiel seinen erhitzen, geschwitzten Körper keiner Zugluft aussetzen. Das ist natürlich gerade im Sommer bei eingeschalteten Klimaanlagen und geöffneten Fenstern schwierig aber durchaus notwendig.
Neben Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen zählen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen zu den häufigsten Sommergrippe Symptomen. Diese können durchaus mit Medizin aus der Apotheke behandelt werden. Sollten sich die Symptome aber nicht bessern wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen.
Sie verbreitet sich recht schnell und kann besonders bei großen Menschenansammlungen ihre Viren schnell und gut verbreiten. weiterlesen »
Es ist ja so süß, das Baby, auch wenn es ständig Blähungen hat. Doch was tun man da? Tricks gibt es sicherlich viele, genau wie Ursachen. Aber erst mal keine Panik, das ist ganz normal. Eine Ursache könnten die Drei - Monats - Koliken sein, wenn das Kind Blähungen hat.
Aber es kommt auch oft vor, dass man das Kind beim Stillen in einer falschen Position gehalten hat, dabei schluckt das Baby nicht nur die Milch, sondern eben auch Luft. Und bevor man zum Arzt geht, kann man ja erst einmal folgendes Hausmittelchen probieren:
Ein Hilfsmittel ist das “Vier - Winde - Öl”, dieses wird im Uhrzeigersinn auf dem Bauch einmassiert. Im Anschluss nimmt man ein warmes Kirschkernkissen und legt dies ungefähr zehn Minuten auf den Bauch des Babys. Um es warm zu kriegen, reicht es schon, wenn man das Kissen eine Minute in die Mikrowelle legt.
Dann muss man das Kindchen nur noch Bäuerchen machen lassen und voilá, die Verdauungsstörungen sind vorbei. Schon kann man wieder ein paar Minuten länger schlafen - genau wie das Kind.
Windpocken sind eine klassische Kinderkrankheit. Aufgrund der hohen Durchseuchung haben die meisten Deutschen bereits in ihrer Kindheit die Windpocken.
“Hohe Durchseuchung” klingt gefährlich, bedeutet aber nur, dass die Krankheit sehr stark verbreitet ist. Deswegen kriegen viele Kinder diese Krankheit. Wer einmal Windpocken gehabt hat, ist danach gegen die Erreger immun. Ausnahmen gibt es, wenn die Krankheit in der frühen Kindheit nur leicht auftritt, weil sich dann noch nicht genügend Antikörper bilden konnten. weiterlesen »
Das Tourette-Syndrom tritt bei etwa 1 von 2000 Kindern auf. Es ist eher wahrscheinlich, dass es bei Jungen auftritt und es setzt meist im Alter zwischen 2 und 21 Jahren ein. Dabei treten Ticks auf, das sind immer plötzliche, sich wiederholende motorische oder verbale Ausdrücke oder Bewegungen. Es ist oft charakterisiert durch Schreien oder dem Zwang obszöne Wörter zu wiederholen.
Zu den motorischen Ticks können Zuckungen des Kopfes, Bewegungen der Augen oder verschiedene Gesichtsausdrücke bis hin zu Grimassen gehören. Einfache Ticks sind kurz und umfassen nur wenige Muskelgruppen, die man gezielt trainieren kann, um diese Ticks zu lindern. Auf den ersten Blick haben Kinder mit Tourette-Syndrom in der Regel einfache Ticks, aber im Laufe der Zeit können diese immer komplexer werden. Diese Ticks treten fast jeden Tag oder mehrere Male pro Tag auf und für die Erfüllung der diagnostischen Kriterien des Tourette-Syndroms, sollten die Ticks mindestens ein Jahr lang auftreten. Vor allem in Zeiten von Stress, Krankheit oder Müdigkeit verschlimmern sich die Ticks - sie sind in der Regel am schlimmsten, wenn ein Kind etwa 11 - 12 Jahre alt ist.
Die am häufigsten verwendeten Medikamente zur Bekämpfung von Ticks sind Clonidin, Guanfacin, Haloperidol und Pimozid. Es ist nicht bekannt, welche Ursachen das Tourette-Syndrom hat und es gibt noch keine Heilung. Die Symptome der Angststörung bei Kindern können sich aber im Laufe der Zeit verbessern und sogar im Erwachsenenalter ganz verschwunden sein.