Kindheitsblog

Von der Schwangerschaft bis zur Schule
 


Archiv: Krankheiten

Viele Eltern sorgen sich um das junge Kind, wenn es nicht aufs Klo muss. Doch das ist ganz normal. Tatsächlich muss auch ein Erwachsener nicht jeden Tag auf’s Töpfchen.

Natürlich sollte man vorher eine organische Ursache ausschließen. Wenn es um Verstopfungen geht, sollte man schon mal einen Arzt aufsuchen. Aber Tatsache ist, dass Kleinkinder auch schon mal ein bis zwei Wochen nicht auf’s Klo müssen. Das kann, muss aber nicht so sein. Das variiert einfach.

Stuhlgang beim Baby © Flickr /jessicafm
Kleinkinder müssen nicht unbedingt jeden Tag auf’s Töpchen

Der beliebte Fencheltee in ausreichenden Mengen soll auch helfen, vor allem in der Kombination mit Milchzucker. Dieser macht den Stuhlgang leichter, da es Stuhl etwas dünnflüssiger macht. Ohne Garantie gilt bei diesem Hausmittelchen circa 1/2 Babylöffel pro Fläschchen dazugeben, aber nicht über zwei Teelöffel am Tag hinausgehen. Aber dies sollte man unbedingt mit einem Kinderarzt besprechen.

Hilft das nicht empfehlen Hebammen oft, mit dem Fieberthermometer nachzuhelfen. Dieser wird mit etwas Flüssigkeit in den After geschoben. Bei massiven Bauchschmerzen kann man auch versuchen einen kleinen Einlauf zu machen. Das nennt sich im Fachjargon “Klistier“. Das ist eine Option, die das Fieberthermometer ersetzt. Aber auch hier gilt: unbedingt den Arzt konsultieren.


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Immer häufiger leiden Menschen auch im Sommer an grippalen Infekten. Besonders Kinder sind von ihnen betroffen, da ihre Abwehrkräfte oft noch nicht ausreichen, um den Viren entgegen zu wirken. Die sogenannten „Enteroviren“, die ganz besonders in der warmen Jahreszeit vorkommen, sind häufig der Auslöser. Laut einer Studie sind 92 % der Menschen selbst schuld, dass sie erkranken.

Unvernunft im alltäglichen Leben bietet den Viren optimale Bedingungen. So sollte man zum Beispiel seinen erhitzen, geschwitzten Körper keiner Zugluft aussetzen. Das ist natürlich gerade im Sommer bei eingeschalteten Klimaanlagen und geöffneten Fenstern schwierig aber durchaus notwendig.

Neben Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen zählen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen zu den häufigsten Sommergrippe Symptomen. Diese können durchaus mit Medizin aus der Apotheke behandelt werden. Sollten sich die Symptome aber nicht bessern wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen.

Sie verbreitet sich recht schnell und kann besonders bei großen Menschenansammlungen ihre Viren schnell und gut verbreiten. weiterlesen »


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Es ist ja so süß, das Baby, auch wenn es ständig Blähungen hat. Doch was tun man da? Tricks gibt es sicherlich viele, genau wie Ursachen. Aber erst mal keine Panik, das ist ganz normal. Eine Ursache könnten die Drei - Monats - Koliken sein, wenn das Kind Blähungen hat.

Baby ohne Blähungen © Flickr /jenn_jennAber es kommt auch oft vor, dass man das Kind beim Stillen in einer falschen Position gehalten hat, dabei schluckt das Baby nicht nur die Milch, sondern eben auch Luft. Und bevor man zum Arzt geht, kann man ja erst einmal folgendes Hausmittelchen probieren:

Ein Hilfsmittel ist das “Vier - Winde - Öl”, dieses wird im Uhrzeigersinn auf dem Bauch einmassiert. Im Anschluss nimmt man ein warmes Kirschkernkissen und legt dies ungefähr zehn Minuten auf den Bauch des Babys. Um es warm zu kriegen, reicht es schon, wenn man das Kissen eine Minute in die Mikrowelle legt.

Dann muss man das Kindchen nur noch Bäuerchen machen lassen und voilá, die Verdauungsstörungen sind vorbei. Schon kann man wieder ein paar Minuten länger schlafen - genau wie das Kind.


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Windpocken sind eine klassische Kinderkrankheit. Aufgrund der hohen Durchseuchung haben die meisten Deutschen bereits in ihrer Kindheit die Windpocken.

“Hohe Durchseuchung” klingt gefährlich, bedeutet aber nur, dass die Krankheit sehr stark verbreitet ist. Deswegen kriegen viele Kinder diese Krankheit. Wer einmal Windpocken gehabt hat, ist danach gegen die Erreger immun. Ausnahmen gibt es, wenn die Krankheit in der frühen Kindheit nur leicht auftritt, weil sich dann noch nicht genügend Antikörper bilden konnten. weiterlesen »


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Tourette-Syndrom bei Kindern

Autor: Marie
abgelegt in: Krankheiten

Das Tourette-Syndrom tritt bei etwa 1 von 2000 Kindern auf. Es ist eher wahrscheinlich, dass es bei Jungen auftritt und es setzt meist im Alter zwischen 2 und 21 Jahren ein. Dabei treten Ticks auf, das sind immer plötzliche, sich wiederholende motorische oder verbale Ausdrücke oder Bewegungen. Es ist oft charakterisiert durch Schreien oder dem Zwang obszöne Wörter zu wiederholen.

Zu den motorischen Ticks können Zuckungen des Kopfes, Bewegungen der Augen oder verschiedene Gesichtsausdrücke bis hin zu Grimassen gehören. Einfache Ticks sind kurz und umfassen nur wenige Muskelgruppen, die man gezielt trainieren kann, um diese Ticks zu lindern. Auf den ersten Blick haben Kinder mit Tourette-Syndrom in der Regel einfache Ticks, aber im Laufe der Zeit können diese immer komplexer werden. Diese Ticks treten fast jeden Tag oder mehrere Male pro Tag auf und für die Erfüllung der diagnostischen Kriterien des Tourette-Syndroms, sollten die Ticks mindestens ein Jahr lang auftreten. Vor allem in Zeiten von Stress, Krankheit oder Müdigkeit verschlimmern sich die Ticks - sie sind in der Regel am schlimmsten, wenn ein Kind etwa 11 - 12 Jahre alt ist.

Die am häufigsten verwendeten Medikamente zur Bekämpfung von Ticks sind Clonidin, Guanfacin, Haloperidol und Pimozid. Es ist nicht bekannt, welche Ursachen das Tourette-Syndrom hat und es gibt noch keine Heilung. Die Symptome der Angststörung bei Kindern können sich aber im Laufe der Zeit verbessern und sogar im Erwachsenenalter ganz verschwunden sein.


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Die Gürtelrose ist eine Hautkrankheit die durch Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird und betrifft immungeschwächte Menschen.

baby

Beim ersten Kontakt löst der Virus Windpocken aus, aber beim zweiten Kontakt kommt es durch den gleichen Erreger Gürtelrose bereits zur . Anfangs äußert sich die Hautkrankheit unter anderem durch örtliche Schmerzen, brennen der Haut, Fiebererscheiungen und allgemeines Unwohlsein. Erst ein paar Tage später zeigen sich dann Rötungen und kleine Bläschen, die zu unangenehmen Juckreiz führen können.Herpes Zoster

Gerade Kleinkinder sind anfällig für Krankheiten und können sich daher schnell bei den Patienten mit Windpocken anstecken. Sollte dies der Fall sein, so sind gründliche Untersuchungen des Kindes äußerst empfehlenswert, um andere Immunschwäche bedingte Krankheiten frühzeitig auszuschließen. Deshalb unbedingt beim Arzt die notwendige Impfung für das Kind abholen.

Die Krankheit verläuft meist langwierig und unangenehm. Bei einem geschwächten Immunsystem ist die Wahrscheinlichkeit einer Gürtelrose wesentlich höher als bei gesunden Menschen. Das bedeutet ältere Menschen sind einem vermehrten Risiko ausgesetzt, dass dieser Virus zum Ausbruch kommt. Bei Kindern ist die Wahrscheinlichkeit eher geringer und hat einen meist schmerzlosen Krankheitsverlauf.

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Kinderpsychologie ist ein sehr komplexes Thema, dass immer wieder auf den Plan rückt, wenn Eltern Probleme mit ihrem Nachwuchs haben. Da der Mensch aber von Geburt an entwickelt werden muss, tragen Eltern und auch Erziehungseinrichtungen eine große Verantwortung. Grundsätzlich lässt sich aber auf den Erkenntnissen der zurückliegenden Jahre festhalten, dass psychische Fehlentwicklungen bei einem Kind wesentlich besser therapierbar sind als später bei einem Erwachsenen.

Eltern sollten ungewöhnliche Entwicklungen ihres Kindes permanent im Auge behalten. Aus einer zunächst harmlos erscheinenden Anomalie kann sich später eine komplexe Problematik entwickeln. Um wirklich sicher zu gehen, raten Experten immer wieder zu einem Besuch eines Psychiater. Diese sind nicht nur bei psychologischen, sondern auch bei körperlichen Problemen kompetent ausgebildet.

Um diese komplexe Thema besser zu verstehen, helfen an dieser Stelle sicherlich nur Beispiele. So kann es sein, dass ein Kind auf bestimmte sich verändernde Lebenssituationen mit körperlichen Beschwerden reagiert. Treten plötzlich Probleme im Kindergarten oder Zuhause auf, reagieren Kinder sehr empfindlich. Einige Eltern berichteten von Selbstverletzungen, andere wiederum von Verstopfungen. Schon anhand dieser beiden Beispiele wird deutlich, dass die späteren Folgen körperlicher Natur (Verstopfung) und auch psychologischer Natur (Selbstverletzung) sein können.

Ist es schon so weit gediehen, sollte man keinesfalls als Eltern den Gang in eine Sprechstunde eines Kinderpsychologen scheuen. Falsche Scham führt an dieser Stelle nur zu einer Fehlentwicklung des Kindes. Man sollte keine Risiken eingehen und sich den Rat eines Fachmannes einholen. Mit etwas Geduld lässt sich das Problem mittels einer geeigneten Therapie problemlos aus der Welt schaffen.


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Grippeimpfungen bei Kindern

Autor: Marie
abgelegt in: Krankheiten

Grippeimpfungen flickr©cambodia4kidsorg

Um die Gesundheit zu erhalten sind vorbeugende Maßnahmen oft die beste Medizin. Dies gibt besonders im Hinblick auf gefährliche Infektionskrankheiten wie die Grippe. Grippeimpfungen sind hier das einzig wirksame Mittel, um einer Infektion mit dem auslösenden Influenza-Virus entgegenzutreten. Da das Virus stark mutieren kann, sollten die Impfungen einmal im Jahr aufgefrischt werden, damit ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann. Da Viruserkrankungen wie die Grippe in den Wintermonaten gehäuft auftreten, gelten die Monate September bis November als bevorzugter Zeitraum für die Durchführung der Grippeimpfung. Der vollständige Impfschutz baut sich nach ungefähr 7 – 14 Tagen auf.

Häufig wird die echte Grippe mit grippalen Infekten verwechselt. Zwar ist auch der grippale Infekt eine Viruserkrankung, die echte Grippe, die Influenza ist in ihren Symptomen und Folgen jedoch wesentlich heftiger und ihr Verlauf kann im Extremfall zum Tode führen. Das Virus selbst ist dabei nur indirekter Auslöser. Es bewirkt eine Schwächung des Immunsystems, was das Eindringen von Bakterien in den Körper begünstigt. Risikogruppen sind daher alle Personen mit angegriffener Gesundheit und einem geschwächten Immunsystem. Dazu zählen vor allem kranke und alte Menschen sowie Säuglinge. Eine Infektion bei diesen Gruppen gilt als besonders risikoreich. Auch bei Personen, die berufsbedingt mit vielen anderen Personen in Kontakt kommen ist die Grippeimpfung zu empfehlen. Der Impfschutz hält allgemein bis zu 12 Monaten an.

Bei einer Infektion treten neben hohem Fieber häufig Lungenentzündungen auf, die mit speziellen Antibiotika behandelt werden müssen. Damit es nicht soweit kommt sollte die Grippeimpfung gerade bei gefährdeten Gruppen im Interesse ihrer Gesundheit einmal im Jahr durchgeführt werden.

Grippeimpfungen werden im Allgemeinen durch den Hausarzt vorgenommen. Die Krankenkassen übernehmen dabei die anfallenden Kosten. Säuglinge dürfen ab dem sechsten Lebensmonat und Schwangere ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft gegen Grippe geimpft werden.


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