
Die Tage sind länger, die Sonne scheint und die meisten Menschen verbringen dann ihre freie Zeit lieber draußen. Doch hat natürlich auch der Sommer seine Tücken: Bienen, Wespen und lästige Insekten. Aber richtig schlimm - und durchaus auch schmerzhaft - wird es dann, wenn man gestochen wird.
Manche Stiche jucken auch so stark, dass vor allem Kinder immer wieder kratzen und so erst richtig für eine Entzündung sorgen. Cremes und Salben helfen nur bedingt und man hat sie auch nicht immer zur Hand. Vieles ist für Kleinkinder vielleicht auch gar nicht angebracht.
Wie gut, dass so manches Hausmittel oft schnell hilft, günstig ist und es gewöhnlich im Kühlschrank oder Küchenschrank zu finden ist.
Welches Hausmittel hilft aber wofür?
Gegen den Juckreiz:
Den Saft einer Zwiebel, einer Zitrone oder einfach auch nur Essig (bewährt hat sich Apfelessig) auf die Stelle geben.
Gegen das Insektengift:
Den Stachel immer zuerst entfernen. Dann einfach ein angefeuchtetes Stück Würfelzucker auf die Stelle legen. Das Gift wird sofort aus dem Körper gezogen.
Gegen Entzündungen:
Die Stichstelle mit einer halben Zwiebel oder einer halben Zitrone einreiben. Diese Behandlung wirkt auch schon vorbeugend gegen Entzündungen. Auch Tonerde für die äußerliche Anwendung, die man mit Wasser zu einem Brei verrührt, kann man sofort auf die Stelle geben und einfach trocknen lassen.
Am besten ist es aber immer noch, sich erst gar nicht stechen zu lassen! Dazu alle unbedeckten Hautstellen mit einem Gemisch aus Öl (Speiseöl tut es auch) und Lavendelöl oder Nelkenöl einreiben. So kann man der Insektenplage schon vorher Herr werden!
Wie immer noch der Hinweis: bitte im Ernst- oder Zweifelsfall einen Arzt aufsuchen. Alle Methoden sind ohne Gewähr!
Nach Schätzungen der FAZ sind ca. 6 bis 7 Prozent der deutschen Bundesbürger Vegetarier. Dies bedeutet, dass vollkommen auf Fleisch- und sogar Fischverzehr verzichtet wird. Viele Eltern möchten, dass sich auch ihre Kinder und sogar schon ihre Babies fleischlos und damit gesünder ernähren.
Doch noch immer wird vermittelt, dass diese Form der Ernährung für Kinder ungesund, für Kleinkinder und Babies sogar schädlich sei. Was ist dran?
Inzwischen haben Ernährungsexperten herausgefunden, dass Menschen bedenkenlos ohne Fleisch und Fisch leben können. Wichtig ist natürlich, dass genügend Nährstoffe, insbesondere Eisen und auch Eiweiß aufgenommen wird.
Eisen ist vor allem enthalten in Hülsenfrüchten, Kohl, Feldsalat, Getreide, Mandeln und rotem Traubensaft enthalten. Dass in Spinat extra viel Eisen enthalten sei, hat sich inzwischen als Ammenmärchen herausgestellt und beruht auf einem Rechenfehler. Im Gegenteil: die im Spinat enthaltene Oxalsäure hemmt sogar die Eisen-Aufnahme.
Besonders wichtig ist aber die Zufuhr von Vitamin C, denn dieses fördert wiederum die Aufnahme vom Spurenelement Eisen. Reich an Vitamin C sind unter anderem Orangensaft, Paprika und Brokkoli.
Da auch Eiweiß essentiell ist, sollten ebenfalls genügend Milchprodukte und auch Eier gegessen werden. Deshalb ist die vegane Ernährung, also eine Ernährung ohne jegliche tierische Produkte, gefährlich. Durch das fehlende Calcium können die Knochen nicht genügend aufgebaut werden und auch das so wichtige Vitamin B 12 kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor.
Am besten halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpkraktiker. Denn es ist natürlich auch möglich, homöopathische Mittel oder Schüsslersalze zusätzlich zu nehmen.
Hier noch ein vegetarisches Rezept für einen Gemüse-Kartoffel-Brei:
100 g eisenhaltiges Gemüse und 50 g Kartoffeln waschen, putzen, in Stücke schneiden und in reinem Wasser weich dünsten. Einen Esslöffel Haferflocken die letzen paar Minuten mitkochen. 4 - 5 Esslöffel Vitamin-C-reichen Obstsaft zugeben. Dann alles fein pürieren. Zuletzt 1 EL gutes Öl unterrühren.
Guten Appetit!
Vorbei sind die Zeiten, in denen man durch einen Blick in den Kinderwagen sehen konnte, welchen Geschlechts das Baby war. Trotzdem sind sie natürlich unschlagbar: die Klassiker Rosa und Blau. Viele meinen, ihrem Kind Gutes zu tun, wenn es ausschließlich in eine Farbe gehüllt wird. Und so schön auch ein “Prinzessinnen-Zimmer” ist, so sehr fehlen durch die Einseitigkeit der Farbauswahl dennoch viele andere Qualitäten.
Denn inzwischen wissen nicht nur Psychologen, welche enormen Wirkungen Farben auf unser Seelenleben, unsere Gesundheit und selbst auf unser Verhalten haben. Durch das Tragen von bestimmten Farben und eine Umgebung, die farblich ausgewählt gestaltet wird, können Defizite ausgeglichen werden. Außerdem ist es möglich, Schwachstellen in positive Verhaltensweisen umzuwandeln. Dies ist natürlich ein Prozess und erfordert Zeit - dennoch eine wertvolle und durchaus unterstützende Möglichkeit, die man nutzen kann und sollte.
Jeder Mensch ändert sich im Laufe seines Lebens und gerade die Kinderzeit bringt die erfahrungs- und lehrreichsten Jahre überhaupt. Deshalb ist es wichtig, auch die Umgebung des Kindes entsprechend seinen Bedürfnissen und seiner Entwicklung anzupassen. Dies bedeutet natürlich keine ständige Neumöblierung - schon ab und zu neue Vorhänge, Lampen, Kissen oder Bettwäsche bringen farblich andere Energien.
Welche Farben sollte man wählen?
Rot: Rot stärkt das Selbstbewusstsein, gibt neue Energie und Kraft. Gut geeignet für schüchterne Kinder. Allerdings bitte vorsichtig anwenden, am besten nur als Kleidung wählen, denn ein zuviel könnte aggressiv und unruhig machen.
Blau: Blau kühlt so manchen Hitzkopf und beruhigt. Angestaute Gefühle kommen wieder in Fluss, die Energien gewinnen an Leichtigkeit. Gut geeignet für Kinder, die Ruhe benötigen. Aber: Zimmer mit damit gestrichenen Wänden erscheinen oft leer und kalt.
Grün: Grün harmonisiert und bringt ruhige und angenehme Energie. Nicht umsonst fühlen wir uns in einem Raum mit Pflanzen wohl. Gut geeignet für Kinder, die mehr Ruhe in sich selbst benötigen.
Gelb: Gelb bringt Lebensfreude und Kreativität. Gut geeignet für Kinder, die oft traurig sind und nicht allein bleiben wollen bzw. sich nicht mit sich selbst beschäftigen können. Am Schreibtisch wirkt die Farbe Gelb konzentrationsfördernd.
Lila: Lila wird oft in der Pubertät bevorzugt. Es verbindet Rot und Blau und wirkt zwar oft melancholisch, bringt uns aber mit den eigenen Gefühlen in Einklang.
Orange: Orange wirkt erheiternd und ist gut geeignet für Kinder, die sich zu sehr aus Ehrgeiz in ihren Alltagspflichten verstricken.
Doch wir alle wissen im Grunde genommen selbst, was für uns gut ist. Deshalb: fragen Sie Ihr Kind, lassen Sie es die Kleiderauswahl selbst treffen und gestalten Sie das Zimmer mit Ihrem Kind einfach öfter mal neu. Viel Spaß!
Nun haben sie wieder geöffnet - die Straßen- und Eiscafés, deren Verkäufer gekonnt mit wenigen Handgriffen gefährlich hohe Türme aus leckerem Eis zaubern. Und fast jedem schmeckt die kühle Köstlichkeit - wer kann es denn einem Kind verdenken, wenn es davon nicht genug bekommen kann?
Aber ist Eis denn nicht auch schädlich?
Sicherlich kommt es nicht nur auf die Menge an, sondern in erster Linie auf die Art der Eissorte und deren Fettgehalt. Rahmeis und Sahneeis enthalten deutlich mehr Fett als Eiscreme und Fruchteis und sind daher weniger empfehlenswert. Wassereis verzichtet sogar fast vollständig auf Fett, enthält aber oft sehr viel Zucker, künstliche Aromen und Zusatzstoffe - und ist somit keine gute Alternative.
Außerdem sollte durchaus auch darauf geachtet werden, was oben auf das Eis kommt. Streusel, Sahne und Schokosoße sollten auch nur in Maßen genossen oder am besten gar nicht verzehrt werden.
Am sinnvollsten ist daher, Eis selbst zu machen. Es geht schnell, ist preiswert und wirklich gesund, da es zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine enthält. Und man weiß einfach, was drin ist.
Wie geht das? Ganz einfach: Früchte der Wahl pürieren, mit Joghurt oder Buttermilch verrühren und in kleine Plastikbehälter für Eis am Stiel geben. Eine Möglichkeit sind auch Eiswürfelbehälter, in die verkehrt herum Plastiklöffel gesteckt werden. Oder wie wäre es mit der Blitzvariante? Frieren Sie qualitativ hochwertigen Fruchtsaft ein und verfahren Sie ebenso.
Wenn dann zum dritten Male gefragt wird “Kann ich noch ein Eis haben”, kann man getrost und mit gutem Gewissen nochmal zum Gefrierschrank gehen…
Wen faszinieren sie nicht – die bunt-schillernden Kugeln, die selbst Erwachsene immer wieder an die Kindheit erinnern? Erst recht erfreuen sich die Kleinen daran.
Seifenblasenlauge hat natürlich ihren Preis. Und oft ein unbedachter Schritt - und schon ist die “magische Flüssigkeit” dahin.
Warum dann nicht einfach selbst herstellen? Gerade bei den steigenden Temperaturen, bei denen sich die Kleinen noch mehr draußen aufhalten, eine tolle und vor allem sehr preiswerte Idee.
Das Rezept:
Nehmen Sie 200 ml heißes Wasser und lösen Sie darin 150 ml Neutralseife, 100 g Zucker und 8 g Tapetenkleister auf. Diese fertige Mischung sollte nun etwa einen Tag ruhen. Danach vermengen Sie das Ganze mit 1 Liter Wasser - umrühren - und fertig! So einfach!
Eine einfache kleine Flasche aus Plastik oder eine längliche Dose mit Deckel, in den Sie ein Loch bohren, sowie ein Trinkhalm reichen völlig aus, um tollen Spaß zu haben. Wichtig: bitte damit ins Freie gehen. Denn in der Wohnung ist die glitschige Seifenblasenlauge zurecht mit Vorsicht zu genießen und so mancher fiel deswegen schon auf die Nase.
Ein Tipp für den nächsten Kindergeburtstag:
Beschriften Sie mehrere wiederverschließbare Fläschchen mit den Namen der kleinen geladenen Gäste. Diese können Sie dann entweder als Geschenk mit nach Hause geben, als Gewinn für ein Ratespiel etc. verschenken und vieles mehr.
Viel Spaß!
Heutzutage trifft man beim Friseur um die Ecke nicht nur auf Mütter und Väter, sondern auch auf ihre Kinder, die es sich im Friseurstuhl gemütlich machen.
Grund dafür ist wohl, dass auch schon die Kleinen großen Wert auf ihr Äußeres legen und auch die Mütter sind begeistert.
Doch sollten die Kleinen beim Friseur schon genau so bedient werden wie ihre Eltern?
Natürlich ist es üblich, dass der Friseur den Wünschen der Kunden nachgeht. Bei Kindern ist dies jedoch oft ein Problem, da sie sich ausgefallene und gewagte Frisuren wollen.
Viele der Mütter hingegen ist es am wichtigsten, nicht zuviel Arbeit in eine Frisur stecken zu müssen am frühen Morgen. Gewünscht sind einfache und praktische Frisuren die weder einschränken noch mühsam zu stylen sind.
Am beliebtesten bei den Jungs sind Kurzhaarschnitte. Die Haare werden kurz geschnitten und dann einfach hochgegelt, oder man lässt die Haare natürlich wachsen und schneidet nur um die Ohren frei. Alles in allem sehr einfach. Bei den Mädchen überzeugen eher die Langhaarschnitte. Hier sind meistens Stufen oder Ponys gewünscht.
Sollte das Kind sich jedoch für etwas ausgefalleneres entscheiden müssen die Eltern jedenfalls genau hinhören und sich mit ihrem Nachwuchs absprechen. Auf keinen Fall sollte die Haare gefärbt, gebleicht oder zu kurz geschnitten werden.
Nicht nur für die Gesundheit ist dies gut, sondern die Unzufriedenheit kommt dann ganz schnell daheim und eine Frisur ist nicht so leicht rückgängig zu machen.
Eine Mutterkindkur dient immer der Erholung für beide. Gerade das Klima an der Ostsee ist dafür gut geeignet. Ideal ist es für Asthmatiker, aber auch ander Krankheitsbilder können dort geheilt oder zur Ruhe gebracht werden. Auch wer nur eine Auszeit vom Alltag braucht, ist mit einer Mutterkindkur gut beraten. Beantragt werden diese Kuren über den Kinderarzt in Verbindung mit den Krankenkassen und dem Jugendamt. Hier kommt es immer darauf an, welche Indikationen für eine Kur vorliegen, damit auch die Finanzierung abgesichert ist. Unter anderem ist Zinnowitz ein anerkannter Luftkurort, welcher über gut geführte Kuranlagen verfügt. Mutter und Kind bewohnen ein gemeinsames Zimmer, aber der Tagesablauf wird differenziert getrennt abgehalten. So kann sich die Mutter erholen, aber auch Zeit mit ihrem Kind verbringen. Ärztliche Betreuung ist immer vor Ort, auch zeit für Gespräche um den Kurerfolg langfristig zu erhalten. Je nach Grund der Mutterkindkur beläuft sich die Zeit zwischen 4 und 6 Wochen. Das Zusammenspiel zwischen Betreuung und Freizeit hilft sehr, einen Kurerfolg zu erreichen. Die Nähe zum Strand bietet viel Abwechslung, gute Luft und spielen mit dem oder auch den Kindern.
Gesunde Ernährung ist gerade im Kindesalter von besonderer Bedeutung. Sowohl für das Wachstum als auch die nötige Konzentration sollte auf ausgewogene Mahlzeiten geachtet werden.
Viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte dürfen genauso wenig auf dem täglichen Speiseplan fehlen, wie mageres Fleisch, Geflügel und Milchprodukte.
Um Kinder frühzeitig an den Geschmack der oft unbeliebten Lebensmittel zu gewöhnen, ist es ratsam, bereits zu Beginn der ersten festen Nahrungsaufnahme auf die gesunden Produkte zu achten und den Kindern auf spielerische Art und Weise näher zu bringen.
Im Kindergartenalter können schon die Kleinsten bei der Zubereitung der Speisen miteinbezogen werden und somit das Interesse an den verschiedenen Gemüsesorten geweckt werden. Beim fröhlichen schälen und schnippeln ist es dann durchaus möglich, dass das eine oder andere Stück im Kindermund landet und gekostet wird.
Auch phantasievolle Formgebung der Obst- und Gemüsevarianten oder das spielerische Ausstechen eines ansonsten eher langweiligen Vollkornbrotes animiert die kleinen Gemüse- und Vollkornverweigerer oftmals zum Probieren der gesunden Köstlichkeiten.
Ebenso beliebt sind kleingeschnittene Karotten, Gurken und Paprikasticks, die man herrlich in die selbstangerührten Joghurtdips oder Frischkäsecremes eintauchen und genießen kann.
Mit ein wenig Phantasie, viel Geduld und durch beispielhaftes Vorleben ist es durchaus möglich, die lieben Kleinen an eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu gewöhnen und das einseitige Fast Food Essen außer acht zu lassen.
Das kennen Sie sicher: Alte Freunde aus der Schulzeit rufen Sie an und erzählen Ihnen recht amüsiert, dass die wohl eleganteste Mitschülerin aus der guten alten und natürlich auch längst vergangenen Schulzeit tatsächlich vor einigen Tagen ein Kind zur Welt gebracht hat. Salopp werden Sie sagen:” Na, und wie heißt das Kind? Jaqueline?” In der Leitung hören Sie Gelächter und dann: “Nein es heißt Bryan!”
Wenn Sie dies zum Schweigen bringt, da es Sie nahezu fassungslos macht, dann sind Sie nicht mehr allein auf dieser Welt. Man benötigt keine Statistiken mehr um den Mitmenschen klar zu machen wie abstrakt und neumodisch die Kindernamen aus der heutigen Zeit sind. Doch machen sich die Eltern des Kindes auch Gedanken darüber, dass der Name das Kind in der Tat in eine A, B oder C Klasse der Bevölkerung steckt. Ich bin mir sicher, dass dies nicht beabsichtigt ist und habe auch Verständnis für die Menschen, die einen Auslandsaufenthalt in einem Land wie Amerika gemacht haben und sich daher dem Land derart verbunden fühlen, dass sich die Wahl des Vornamen für das Kind ebenso und nahezu zwangsläufig darauf auswirkt. Doch was ist mit den Menschen in den Metropolen, die wohl an einen Trend denken und wahllos Kindernamen wie Brooklyn, Jaqueline, Chantall oder Kevin vergeben.
Jedoch beachte man auch den Trend zu alten und traditionellen Namen wie Johanna, Klara oder Sebastian. Dieses Vorgehen kommt aber nicht von ungefähr, vielleicht kann man sogar von einer Gegendemonstration sprechen.
Man sollte schlichtweg in Sachen Auswahl für Kindernamen viele Faktoren berücksichtigen!