Wenn ein Paar vergebens versucht schwanger zu werden, dann ist das ein herber Rückschlag. Ein möglicher Grund für das Misslingen einer Schwangerschaft kann die sogenannte Endometriose sein.
Bei Endometriose handelt es sich um eine Krankheit, die zur Unfruchtbarkeit führen kann – aber nicht muss. Die Krankheit zeichnet sich dadurch aus, dass zu viel Gebärmutterschleimhaut produziert wird. Das heißt, die Gebärmutterschleimhaut tritt nicht nur in der Gebärmutterhöhle auf, sondern auch außerhalb wie beispielsweise in den Eileitern oder Eierstöcken. Da Endometriose eigentlich immer gutartig ist und keine Beschwerden hervorruft, wird sie meist auch nicht erkannt. Häufig stoßen die Ärzte zufällig weiterlesen »
Ihr Kind klagt über Halsschmerzen und hat zudem Schluckbeschwerden? Dann sollten Sie aufhorchen, denn oft können dies die ersten Anzeichen für eine Mandelentzündung sein. Meist sind Kinder betroffen, die im Vor- oder Grundschulalter sind.
Neben den schon genannten Symptomen, wird Ihr Kind einen geröteten und geschwollenen Hals aufweisen. Durch die Vereiterung der Mandeln kommt es zudem meist zu einem sehr trockenen Husten, der gelbe oder gar grünliche Auswürfe aufweisen kann. Auch Symptome wie Fieber, Schüttelfrost sowie angeschwollene Lymphknoten und Probleme beim Atmen sind keine Seltenheit bei Mandelentzündungen. Wenn Ihr Kind mit seinen Schmerzen nicht selbst auf Sie zukommt, dann können Sie eine Mandelentzündung auch an schlechtem Mundgeruch feststellen. In einigen Fällen kann eine Mandelentzündung auch gemeinsam mit anderen Krankheiten auftreten. So erscheint sie beispielsweise häufig in Verbindung mit Masern oder Scharlach.
Nach der Ansteckung dauert es in der Regel drei bis fünf Tage bis die ersten Anzeichen auftauchen. Sollten Sie die erwähnten Symptome weiterlesen »
Hörschäden bei Kindern können schon kurz nach der Geburt festgestellt werden. Seit dem 01. Januar 2009 ist das sogenannte Neugeborenen-Hörscreening eine Pflichtleistung aller gesetzlichen Krankenkassen, doch bis heute ist das vielen Eltern gar nicht bewusst.
Zum Einen liegt die Unwissenheit in der fehlenden Aufklärung durch die Ärzte und zum Anderen ist die ungenügende Ausstattung der Kliniken der Grund für das Versäumen dieses wichtigen Testes. Thomas Lenarz, Professor der Hals-Nasen-Ohrenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover warnt vor den Folgeschäden bei der Entwicklung von Kindern, wenn eine Schwerhörigkeit nicht rechtzeitig erkannt wird. So wird ohne die Durchführung des Hörscreenings eine Fehlleistung des Hörvermögens bei Kindern meist erst im zweiten oder dritten Lebensjahr erkannt.
Bis dahin kann sich die Schwerhörigkeit enorm auf die Entwicklung ausgewirkt haben. Kinder, die nicht richtig hören können, sind weiterlesen »
Das Drei-Tage-Fieber zählt zu den hochansteckenden Virusinfektionen, die typischerweise im Kindesalter auftreten. Unter normalen Umständen ist der Verlauf der Krankheit jedoch recht harmlos und verursacht daher auch keine Folgeschäden.
Das Drei-Tage-Fieber, welches in Fachkreisen wird auch Exanthema subitum genannt wird, gehört zu einem Virus aus der Herpes-Familie. Es tritt in der Regel im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren auf. Die Symptome und der gesamte Verlauf der Krankheit lassen eine äußerst einheitliche Form erkennen.
Nach der Ansteckung mit dem Virus dauert es ca. 7 bis 14 Tage bis es weiterlesen »
Aufgrund der Schwangerschaft und der damit verbundenen Ausschüttung von Schwangerschaftshormonen ist die Scheide der Frau besonders anfällig für Pilze oder Bakterien.
Beide Phänomene, sowohl die Pilzinfektion als auch eine Infektion durch Bakterien, sind im Verlauf der Schwangerschaft möglich. Dennoch muss man zwischen beiden Arten differenzieren, da sie verschiedene Auswirkungen haben.
Bei der Pilzinfektion handelt es sich um eine harmlose Scheideninfektion. Der Scheidenpilz kann weder ihnen, noch ihrem ungeborenen Baby etwas anhaben. Dennoch sollten sie bei der Erkrankung nicht auf eine Behandlung verzichten, da sich ihr Kind bei der Geburt anstecken könnte. Dies würde dann eine wochenlange Behandlung nach sich ziehen.
Bei der Infektion liegt der Fall schon etwas anders. Bakterien können für ihr Ungeborenes sehr gefährlich werden, da weiterlesen »
Bei ca. 5 % aller schwangeren Frauen kann es zu einem sogenannten Schwangerschaftsdiabetes kommen. Dabei handelt es sich um einen erhöhten Blutzuckerspiegel, der meist ab dem siebten Schwangerschaftsmonat auftritt. Die Symptome bleiben häufig unentdeckt, da es jedoch das ungeborene Kind gravierend schädigen kann, ist diese Form besonders gefährlich.
Schwangerschaftsdiabetes entwickelt sich aus einer fehlerhaften Hormonproduktion. Da in der Schwangerschaft mehr Energie bemötigt wird, kommt es zu einer erhöhten Freisetzung von Glukose. Damit die Glukose auch den Zellen zugeführt werden kann, muss die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren. Auf diesem Weg wird dann die Konzentration des Zuckers im Blut gesenkt. Wenn die Bauchspeicheldrüse jedoch nicht die nötige Arbeit verrichtet, führt das zum Insulinmangel, der zum Schwangerschaftsdiabetes führt.
Das Risiko dieses Phänomens weiterlesen »
Egal ob Sommer oder Winter – Erkältungen hat man sich schnell mal eingefangen. Oft quälen sich dann Kinder mit Halsschmerzen, Husten und Ohrenschmerzen. Sie müssen aber nicht immer sofort zum Kinderarzt eilen, denn es gibt wahrlich genügend Hausmittel, die genauso wirksam wie Medikamente sind und dafür noch natürlich.
Im Falle einer Erkältung lassen sich die einzelnen Beschwerden durch verschiedenste Formen von Wickeln lindern. In der Regel können diese Wickel schon ab dem 2. Lebensjahr ihres Kindes angewandt werden.
Bei Fieber sind vor allem Wadenwickel effektiv. Diese Art der Wickel weiterlesen »
Fingernägel kauen, medizinisch auch als Onychophagie bezeichnet, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Allein in der Pubertät kauen rund die Hälfte der Kinder vorübergehend an ihren Nägeln.
Doch auch weit jüngere Kinder beginnen mit dem Knabbern. In den meisten Fällen, gibt sich das Problem aber auch von alleine. Aber woran liegt das, dass Kinder mit dem Knabbern anfangen? Steckt vielleicht auch mehr dahinter, als eine schlechte Angewohnheit? Die Gründe sind sehr verschieden. Ob aus der Gewohnheit Risiken entstehen, hängt meist von der Intensität des Kauens ab und ob sich daraus ein Leidensdruck für das Kind entwickelt.
Zunächst beginnt alles mit einer Reaktion auf Stresssituationen, denen sich ihr Kind womöglich nicht gewachsen fühlt. Mittels des Knabberns kommt bei dem Kind das Gefühl der Entlastung oder Entspannung auf. Vielleicht versucht es auch nur weiterlesen »
Fieberkrämpfe bei kleinen Kindern können Eltern in großen Schock versetzen. Aufgrund der Symptome könnte man einen Fieberkrampf im ersten Augenblick für einen epileptischen Anfall halten. Jedoch sind Fieberkrämpfe meist nur eine harmlose Sonderform von Krampfanfällen.
Sie treten typischerweise bei sonst gesunden Kindern mit Fieber über 38°C auf. In den meisten Fällen sind Kleinkinder zwischen dem 6. Lebensmonat und 5. Lebensjahr betroffen. Die Ursache für den Ausbruch eines Fieberkrampfes ist also ein fieberhafter Infekt, der jedoch ohne entzündliche Beteiligung des Zentralnervensystems auftritt. Die Mediziner unterscheiden zwischen zwei Arten von Fieberkrämpfen – den einfachen und komplexen.
Die einfachen Krämpfe sind weiterlesen »
Masern ist eine, durch den RNA-Masernvirus ausgelöste, akute Infektionskrankheit, die meist bei Klein- und Grundschulkindern auftritt. Somit zählen Masern, neben Scharlach oder Mumps, zu den typischen, weltweit verbreiteten Kinderkrankheiten.
Der Masernvirus ist höchst ansteckend und wird ebenso wie andere Kinderkrankheit durch Tröpfcheninfektion mit einer Inkubationszeit von 8-12 Tagen übertragen. Sollte ihr Kind jedoch schon einmal an Masern erkrankt sein, dann erhält es eine lebenslange Immunität. Der Verlauf der Krankheit lässt sich in zwei Phasen, mit jeweils einem Gipfel der Fieberkurve, unterteilen – dem Prodromalstadium und dem Exanthemstadium.
Das erste grippeähnliche Vorstadium dauert ca. 3-4 Tage und äußert sich durch Symptome wie, weiterlesen »