Aufgrund der Schwangerschaft und der damit verbundenen Ausschüttung von Schwangerschaftshormonen ist die Scheide der Frau besonders anfällig für Pilze oder Bakterien.
Beide Phänomene, sowohl die Pilzinfektion als auch eine Infektion durch Bakterien, sind im Verlauf der Schwangerschaft möglich. Dennoch muss man zwischen beiden Arten differenzieren, da sie verschiedene Auswirkungen haben.
Bei der Pilzinfektion handelt es sich um eine harmlose Scheideninfektion. Der Scheidenpilz kann weder ihnen, noch ihrem ungeborenen Baby etwas anhaben. Dennoch sollten sie bei der Erkrankung nicht auf eine Behandlung verzichten, da sich ihr Kind bei der Geburt anstecken könnte. Dies würde dann eine wochenlange Behandlung nach sich ziehen.
Bei der Infektion liegt der Fall schon etwas anders. Bakterien können für ihr Ungeborenes sehr gefährlich werden, da weiterlesen »
Bei ca. 5 % aller schwangeren Frauen kann es zu einem sogenannten Schwangerschaftsdiabetes kommen. Dabei handelt es sich um einen erhöhten Blutzuckerspiegel, der meist ab dem siebten Schwangerschaftsmonat auftritt. Die Symptome bleiben häufig unentdeckt, da es jedoch das ungeborene Kind gravierend schädigen kann, ist diese Form besonders gefährlich.
Schwangerschaftsdiabetes entwickelt sich aus einer fehlerhaften Hormonproduktion. Da in der Schwangerschaft mehr Energie bemötigt wird, kommt es zu einer erhöhten Freisetzung von Glukose. Damit die Glukose auch den Zellen zugeführt werden kann, muss die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin produzieren. Auf diesem Weg wird dann die Konzentration des Zuckers im Blut gesenkt. Wenn die Bauchspeicheldrüse jedoch nicht die nötige Arbeit verrichtet, führt das zum Insulinmangel, der zum Schwangerschaftsdiabetes führt.
Das Risiko dieses Phänomens weiterlesen »
Egal ob Sommer oder Winter – Erkältungen hat man sich schnell mal eingefangen. Oft quälen sich dann Kinder mit Halsschmerzen, Husten und Ohrenschmerzen. Sie müssen aber nicht immer sofort zum Kinderarzt eilen, denn es gibt wahrlich genügend Hausmittel, die genauso wirksam wie Medikamente sind und dafür noch natürlich.
Im Falle einer Erkältung lassen sich die einzelnen Beschwerden durch verschiedenste Formen von Wickeln lindern. In der Regel können diese Wickel schon ab dem 2. Lebensjahr ihres Kindes angewandt werden.
Bei Fieber sind vor allem Wadenwickel effektiv. Diese Art der Wickel weiterlesen »
Fingernägel kauen, medizinisch auch als Onychophagie bezeichnet, ist ein weit verbreitetes Phänomen. Allein in der Pubertät kauen rund die Hälfte der Kinder vorübergehend an ihren Nägeln.
Doch auch weit jüngere Kinder beginnen mit dem Knabbern. In den meisten Fällen, gibt sich das Problem aber auch von alleine. Aber woran liegt das, dass Kinder mit dem Knabbern anfangen? Steckt vielleicht auch mehr dahinter, als eine schlechte Angewohnheit? Die Gründe sind sehr verschieden. Ob aus der Gewohnheit Risiken entstehen, hängt meist von der Intensität des Kauens ab und ob sich daraus ein Leidensdruck für das Kind entwickelt.
Zunächst beginnt alles mit einer Reaktion auf Stresssituationen, denen sich ihr Kind womöglich nicht gewachsen fühlt. Mittels des Knabberns kommt bei dem Kind das Gefühl der Entlastung oder Entspannung auf. Vielleicht versucht es auch nur weiterlesen »
Fieberkrämpfe bei kleinen Kindern können Eltern in großen Schock versetzen. Aufgrund der Symptome könnte man einen Fieberkrampf im ersten Augenblick für einen epileptischen Anfall halten. Jedoch sind Fieberkrämpfe meist nur eine harmlose Sonderform von Krampfanfällen.
Sie treten typischerweise bei sonst gesunden Kindern mit Fieber über 38°C auf. In den meisten Fällen sind Kleinkinder zwischen dem 6. Lebensmonat und 5. Lebensjahr betroffen. Die Ursache für den Ausbruch eines Fieberkrampfes ist also ein fieberhafter Infekt, der jedoch ohne entzündliche Beteiligung des Zentralnervensystems auftritt. Die Mediziner unterscheiden zwischen zwei Arten von Fieberkrämpfen – den einfachen und komplexen.
Die einfachen Krämpfe sind weiterlesen »
Masern ist eine, durch den RNA-Masernvirus ausgelöste, akute Infektionskrankheit, die meist bei Klein- und Grundschulkindern auftritt. Somit zählen Masern, neben Scharlach oder Mumps, zu den typischen, weltweit verbreiteten Kinderkrankheiten.
Der Masernvirus ist höchst ansteckend und wird ebenso wie andere Kinderkrankheit durch Tröpfcheninfektion mit einer Inkubationszeit von 8-12 Tagen übertragen. Sollte ihr Kind jedoch schon einmal an Masern erkrankt sein, dann erhält es eine lebenslange Immunität. Der Verlauf der Krankheit lässt sich in zwei Phasen, mit jeweils einem Gipfel der Fieberkurve, unterteilen – dem Prodromalstadium und dem Exanthemstadium.
Das erste grippeähnliche Vorstadium dauert ca. 3-4 Tage und äußert sich durch Symptome wie, weiterlesen »
Wie auch Mumps oder Masern, gehören auch Röteln zu den typischen Kinderkrankheiten, die weltweit verbreitet sind. Die Viruserkrankung tritt in rund 80 % aller Fälle im Kindesalter auf. Aber wer einmal an dem Rubivirus erkrankte, ist ein Leben lang immun gegen Röteln.
Die Viren zählen ebenfalls zu den hochansteckenden Krankheiten, sind jedoch nicht ganz so ansteckend wie Masern oder Windpocken. Wenn sich ihr Kind angesteckt haben sollte, dauert es ungefähr 2-3 Wochen, bis es zum Ausbruch der Krankheit kommt. Röteln werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, also durch Husten, Niesen oder Küssen.
Die Ansteckungsgefahr besteht auch noch bis zu einer Woche nach Abklingen der typischen Symptome. Die Krankheit beginnt mit Fieber, geschwollenen Lymphknoten oder auch Kopfschmerzen. Typisch für Röteln ist ein feinfleckiger Hautausschlag, der sich durch kleine rote Knötchen äußert. Die Flecken treten zu Beginn hinter den Ohren auf und verteilen sich über Gesicht und Hals dann auf den ganzen Körper. Im Anfangsstadium ähnelt der Ausschlag den Flecken von weiterlesen »
Scharlach gehört zu den Kinderkrankheiten, die weltweit verbreitet im Kindergarten- und Vorschulalter auftritt. Die Infektionskrankheit wird durch Bakterien aus der Gruppe der Streptokokken ausgelöst, welche zu den typischen Schleimhautparasiten zählen.
Die Übertragung der Krankheit erfolgt meist durch Tröpfchen (Husten, Niesen), kann in seltenen Fällen aber auch durch Eiter oder verunreinigte Lebensmittel oder Gegenstände hervorgerufen werden. Die Inkubationszeit, also von der Ansteckung bis zu den ersten Anzeichen, beträgt in der Regel nur 1-3 Tage.
Zunächst äußert sich Scharlach mit plötzlich weiterlesen »
Mumps, oder im Volksmund auch Ziegenpeter genannt, ist eine hochinfektiöse weltweit verbreitete Viruserkrankung. Eigentlich zählt Mumps zu den typischen Kindheitserkrankungen. Dennoch können auch Jugendliche und Erwachsene betroffen sein.
Die Krankheit wird durch den Paramyxovirus, der nur beim Menschen vorkommt, ausgelöst und durch Tröpfcheninfektion übertragen. Also kann sich ihr Kind durch Niesen, Husten, Küssen und in seltenen Fällen auch durch gemeinsam benutztes Geschirr oder Besteck bei anderen anstecken. Die Inkubationszeit ist individuell sehr unterschiedlich, so dass die Symptome innerhalb von 12-25 Tagen erscheinen können. Die Ansteckungsgefahr besteht noch bis zu neun Tagen nach dem Auftreten der ersten Symptome.
Mumps äußert sich zunächst mit weiterlesen »
Keuchhusten ist eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt, die insbesondere für Kleinkinder lebensbedrohlich verlaufen kann. Keuchhusten ist eine schwere bakterielle Entzündung der Atemwege, die mit starken Hustenanfällen, gefolgt von keuchendem Einatmen, einhergeht.
Auslöser für Keuchhusten ist das Bakterium Bordetella pertussis. Es setzt sich in den Schleimhäuten der Atemwege fest, vermehrt sich und setzt ein besonderes Gift frei, das die Symptome der Krankheit auslöst. Neben den Schleimhäuten wird häufig auch umgebendes Gewebe zerstört und die Abwehrkräfte geschwächt.
Keuchhusten gehört zu den ansteckendsten Krankheiten und verbreitet sich über Tröpfcheninfektion (beispielsweise durch Husten oder Niesen). Insbesondere bei Babies und Kleinkindern droht ein plötzlicher Atemstillstand, so dass eine Infektion lebensbedrohliche Risiken bergen kann. Der Verlauf des Keuchhustens ist besonders bei einer ausbleibenden Behandlung langwierig. Zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit kann Wochen liegen, doch ist das Kind in dieser Zeit bereits hoch ansteckend. weiterlesen »