Sie ist eines der schönsten Momente im Leben einer Frau: Die Geburt eines Kindes. Und das lässt sich natürlich auch feiern, nämlich mit einer Babyparty. Die Babyparty ist zwar eine amerikanische Tradition, erfreut sich aber auch in Deutschland einer zunehmend großen Beliebtheit. Denn die Babyparty feiert die werdende Mutter und ihr ungeborenes Kind.
Eine Babyparty muss geplant und organisiert werden. Und hierfür zeigen sich die Freundinnen oder die Familie der werdenden Mutter verantwortlich. Die beste Zeit für eine Babyparty, zu der ausschließlich Frauen eingeladen werden, ist sechs bis acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Und eine Babyparty kann nicht kitschig genug sein. Für die Dekoration eignen sich unter anderem Girlanden, Luftballons und Konfetti, die sich farblich nach dem Geschlecht des Kindes richten können. Und auch die Speisen und Getränke können kindgerecht oder schwangerschaftstypisch aufgetischt werden.
Schwanger sein, das heißt schön sein, das heißt stolz sein. Und die Schwangerschaft ist eines der schönsten, aber auch eines der kurzlebigsten Momente im Leben einer Frau. Aber dieser Moment kann festgehalten werden, nämlich mit einer Bauchmaske. Denn die Bauchmaske ist ein Stück weiblicher Zeitgeschichte, die erinnert und gefühlt werden will.
Die Bauchmaske ist ein individueller Abdruck des Babybauches in Gips, der ab der 32. Schwangerschaftswoche genommen werden sollte. Denn dann hat der Babybauch eine optimale Form. Der Gipsabdruck des Babybauches ist für die werdende Mutter ebenso unbedenklich wie für das ungeborene Kind.
Dass der Storch die Kinder nicht bringt, das weiß inzwischen (fast) jeder. Doch noch immer wird der Vogel, der ein kleines Bündel im Schnabel trägt, für vielerlei Karikaturen, Anekdoten, ja sogar für Filme verwendet. Ein Beispiel dafür ist der Walt-Disney-Film “Dumbo”, in dem zu Beginn der Geschichte der kleine Elefant Dumbo von einem Storch schwer schnaufend “geliefert” wird.
Die Überlieferungen besagen u. a. auch, dass bei Kinderwunsch Zucker auf die Fensterbank zu streuen sei. Wenn der Storch kommt, so beißt er die Mutter ins Bein. Sie muss danach sofort das Bett hüten und wenige Zeit darauf legt er ihr ein Kindlein ins Bett.
Doch woher kommt der Mythos des kinderbringenden Storches?
Dazu gibt es vielerlei Aussagen:
Selbst Wilhelm Busch fragte sich schon: “Wo kriegten wir nur die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wär?”
Gottseidank wissen wir inzwischen nur allzu gut, woher die Kinder wirklich kommen. Auch wenn vielleicht so mancher Elternteil sehr froh ist, eine unverfängliche Antwort für den Sprössling parat zu haben.
Yoga ist die vollständige Wissenschaft vom Leben. Sie dient der persönlichen Entwicklung und dem Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist. Jeder kann Yoga ausüben - ob jung oder alt, gesund oder krank.
Speziell auch in der Schwangerschaft können durch Yoga die besten Bedingungen für das werdende Kind und für die spätere Entbindung geschaffen werden. Regelmäßiges Praktizieren kann den üblichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Dehnungsstreifen, Schlafstörungen und sogar Übergewicht vorbeugen. Sogar die einfachsten Körperübungen, Asanas genannt, fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden. Pranayama, die Atemübungen, und andere Entspannungsübungen erleichtern die Zeit bis zur Geburt und selbst die Entbindung.
Sitzende Stellungen
weiten das Becken und bereiten so optimal auf die Geburt vor, vor allem der Lotussitz.
Stehende Stellungen
kräftigen die Beine und den Rücken und helfen so, das Baby zu tragen.
Übungen für den Damm
kräftigen die Becken-, Anal- und Vaginalmuskeln und verbessern die Eigenkontrolle darüber erheblich, so dass die aktive Mitarbeit bei der Geburt gefördert wird.
Immer aber gilt: auf den Körper hören. Anfänger und wenig Yoga-Erfahrene sollten sich unbedingt von einem ausgebildeten Yoga-Lehrer begleiten lassen. In vielen guten Büchern finden sicher aber auch Yoga-Geübte wertvolle Anregungen.
Wenn man schwanger ist, dann erliegt man leicht einem weit verbreiteten Fehlurteil. Überall heißt es, Schwangere sollten sich schonen. Das stimmt aber nur in Bezug auf wirklich anstrengende Tätigkeiten und psychische Belastungen.
Sport lässt es sich dagegen sehr wohl treiben, genauso wie auf Sex während der Schwangerschaft nicht verzichtet werden muss. Sportliche Frauen sollten nicht aufhören, Sport zu treiben. Im Gegenteil: Ein Fortführen der Übungen hilft dem Körper, die 40 Wochen Maximalbelastung zu überstehen und sorgt im Normalfall für einen reibungsloseren Geburtsablauf.
Natürlich muss man es im Laufe der Zeit ruhiger angehen lassen. Es empfiehlt sich beispielsweise, von Gymnastik auf Aquafitness umzusteigen. Sportarten wie Fußball, Inlineskating oder Tennis sollten überhaupt nicht verfolgt werden. Für Schwangere geeignet ist Sport, bei dem ohne großen Ruck oder aprubte Bewegungen kontinuierlich am Aufbau von Muskeln gearbeitet wird.
Außerdem sollten vollkommen unsportliche Frauen eine Weile warten, bis sie mit Sportübungen beginnen. Generell spricht man davon, dass jemand, der lange keinen Sport gemacht hat, erst in der 15. Woche nach Schwangerschaftsbeginn damit beginnen sollte.
Natürlich ist Sport in der Schwangerschaft kein Muss. Viele Menschen haben ihr ganzes Leben keinen Sport getrieben und sind gut damit gefahren, andere haben extra für die Schwangerschaft Pause gemacht - in der Theorie hilft eine leichte sportliche Betätigung aber dabei, Geist und Körper fitzuhalten und einer möglichen Fehlgeburt vorzubeugen.
Schon 12% der werdenden Mütter sind heute über 35 Jahre und ihre Zahl wächst ständig. Noch vor 10 Jahren galt jede Frau ab 35 als „Risikoschwangere“. Man kann sich leicht vorstellen, dass der dadurch entstandene Druck so viele Ängste mit sich brachte, dass die werdende Mutter in ihrer Sorge das Risiko schließlich selbst erzeugte.
Da ältere Mütter aber häufig gesünder leben und in Beruf oder Selbstständigkeit etabliert sind, können sie auch gelassener durch die Schwangerschaft gehen - und das minimiert sogar ein Risiko.
Eine optimale Gesundheitsüberwachung ist also das A und O. Tritt in der Familie Diabetes auf, so stellt dies tatsächlich ein Risiko dar. Auch Bluthochdruck ist eine ernste Gefahr, die genau kontrolliert werden muss. Bedingt durch Diabetes kann bei älteren Schwangeren eine Plazentainsuffizienz auftreten. Das kann bedeuten, dass das Ungeborene über einen längeren Zeitraum mit Sauerstoff unterversorgt wird.
Schwere Behinderungen oder eine Totgeburt wären die fatale Folge. Akuter Nährstoffmangel kann auch eine Schwangerschaftsvergiftung nach sich ziehen.
Die Gefahr, dass ältere Schwangere ein Kind mit „Trisomie 21“ gebären, ist relativ hoch, sie steigt proportional zum Schwangerschaftsalter. Statistisch gesehen kommt auf 1500 Geburten bei 25jährigen Frauen eine Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom, bei 44jährigen schon eine auf 30 Geburten.
Zwar kann man heute sehr früh eine Diagnose beim Ungeborenen erstellen, doch bleibt die Frage einer Abtreibung mit den unweigerlich damit verbundenen Schuldgefühlen im Raum und bedeutet für die Eltern eine große Belastung.
Die Schwangerschaft bringt große Veränderungen mit sich. Neben den körperlichen Veränderungen ist eine Schwangerschaft zusätzlich eine große Belastung für die Psyche und den hormonellen Haushalt der Frau.
Da ist es klar, dass sich werdende Mütter nicht so ganz sicher sind, ob sie überhaupt Sex haben sollten. Schließlich fühlt man sich vollkommen anders während dieser Zeit, und nicht zuletzt ist da die Angst, das Baby könnte verletzt werden.
Generell gilt: Sex in der Schwangerschaft ist ungefährlich. In seltenen Fällen kann der Arzt darauf hinweisen, das tut der aber von sich aus, sollte irgendetwas bei der Untersuchung nicht in Ordnung sein. Wenn man ganz sicher gehen will, kann man ihn auch fragen.
Dem Baby passiert überhaupt nichts, das liegt geschützt in seiner Fruchtblase. Natürlich wird man etwas vorsichtiger sein, aber das sollte für die Beziehung während der Schwangerschaftsphase ja sowieso gelten. Das Baby wird nach dem Heranwachsen sogar dankbar sein, sonst ist es für seine Eltern später immer „der, der die Enthaltsamkeit brachte“.
Eine sexuell ausgeglichene Mutter produziert außerdem Glückshormone und die sind wiederum gut fürs Baby. Nur die Zigarette danach bitte weglassen!
Ein Kind steht ins Haus und damit eine der gravierendsten Änderungen in unserem Leben.
Neben unmittelbar drängenden Fragen wie Namensfindung und Schwangerschaftskursen stellt sich im Laufe der Schwangerschaftszeit, spätestens nach der Geburt des Kleinen, die Frage: Was ist eigentlich mit unserem Haustier? Verträgt sich das mit dem Baby?
Kinderfreundliche Haustiere – gibt es die überhaupt? Mal sehen. Fangen wir mit den „Klassikern“ an.
Der Hund: Ein Kinderfreundliches Haustier?
Ja – unter Vorbehalt. Ohne Training und Einfühlungsphase wird der Hund das Baby im schlimmsten Fall als Fremdkörper begreifen, der ihm seine Stellung streitig und die Zuneigung seines Herrchens abspenstig macht. Deswegen ist es wichtig, das Tier schon früh an den Geruch des Babys zu gewöhnen und ausgiebig zu loben, wenn das Kind beschnuppert und akzeptiert wird. Weiterhin ist es wichtig, den Hund nicht zu vernachlässigen, also in der Routine seiner Spaziergänge und Spielzeiten nichts zu ändern. So bekommt er nicht den Eindruck, das Baby würde ihm seinen Platz in der Familie wegnehmen. Die nächste Phase der gegenseitigen Einfühlung entsteht, wenn das Kind laufen lernt. Es muss schon früh lernen, den Hundekorb zu meiden. Vor allem sollte mit einem Hund im Haus stets ein Auge auf das Kleine geworfen werden, unter verständnisvoller Aufsicht sollte sich der Hund langfristig gut an ein Baby gewöhnen können.
Die Katze: Kinderfreundlich?
Wer eine Katze hat, der denkt schon in der Schwangerschaftszeit darüber nach, sie wegzugeben. Der Grund: Angebliche Toxoplasmose- Gefahr. Lassen Sie Ihre Katzen testen und füttern Sie weniger rohes Fleisch. Ausspülen der Katzentoillette mit heißem Wasser und stetiges Händewaschen schützen die werdende Mutter zusätzlich.
Ansonsten gilt: Früh vorbereiten! Die Katze, am besten schon als Katzenbaby muss lernen, dass das Kinderzimmer/die Kinderecke für sie tabu ist. Sonst würde sie später ins Bettchen des Kindes hüpfen, um da zu schlafen. Außerdem muss sie schonend darauf vorbereitet werden, dass für einen Großteil der Zeit nicht mehr sie, sondern das Baby umarmt und gehegt werden wird. Am Besten mit einer Puppe trainieren. Trotzdem kann es sein, dass sich Katze und Baby nicht vertragen – Katzen sind eben sehr individuelle und sture Haustiere. In diesem Fall bleibt wohl nichts anderes übrig, als das Tier wegzugeben.
Kleintiere auf dem Tiermarkt wie Hamster, Meerschweinchen oder Mäuse sind logischerweise kein Problem. Nur aufpassen, dass das Baby nicht mit dem Kot der Tiere in Berührung kommt und den Käfig vielleicht in die andere Ecke des Zimmers stellen.
Generell gilt beim Thema Kinderfreundliche Haustiere: Ein Haustier ist vor allem dann kinderfreundlich, wenn es einfühlend und vorausschauend auf das Kind vorbereitet wird. Man kann nicht erwarten, dass sich das Tier sofort umstellt, mit der richtigen Eingewöhnung besteht jedoch zumindest eine gute Chance auf ein friedliches Zusammenleben.
Um die Gesundheit zu erhalten sind vorbeugende Maßnahmen oft die beste Medizin. Dies gibt besonders im Hinblick auf gefährliche Infektionskrankheiten wie die Grippe. Grippeimpfungen sind hier das einzig wirksame Mittel, um einer Infektion mit dem auslösenden Influenza-Virus entgegenzutreten. Da das Virus stark mutieren kann, sollten die Impfungen einmal im Jahr aufgefrischt werden, damit ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann. Da Viruserkrankungen wie die Grippe in den Wintermonaten gehäuft auftreten, gelten die Monate September bis November als bevorzugter Zeitraum für die Durchführung der Grippeimpfung. Der vollständige Impfschutz baut sich nach ungefähr 7 – 14 Tagen auf.
Häufig wird die echte Grippe mit grippalen Infekten verwechselt. Zwar ist auch der grippale Infekt eine Viruserkrankung, die echte Grippe, die Influenza ist in ihren Symptomen und Folgen jedoch wesentlich heftiger und ihr Verlauf kann im Extremfall zum Tode führen. Das Virus selbst ist dabei nur indirekter Auslöser. Es bewirkt eine Schwächung des Immunsystems, was das Eindringen von Bakterien in den Körper begünstigt. Risikogruppen sind daher alle Personen mit angegriffener Gesundheit und einem geschwächten Immunsystem. Dazu zählen vor allem kranke und alte Menschen sowie Säuglinge. Eine Infektion bei diesen Gruppen gilt als besonders risikoreich. Auch bei Personen, die berufsbedingt mit vielen anderen Personen in Kontakt kommen ist die Grippeimpfung zu empfehlen. Der Impfschutz hält allgemein bis zu 12 Monaten an.
Bei einer Infektion treten neben hohem Fieber häufig Lungenentzündungen auf, die mit speziellen Antibiotika behandelt werden müssen. Damit es nicht soweit kommt sollte die Grippeimpfung gerade bei gefährdeten Gruppen im Interesse ihrer Gesundheit einmal im Jahr durchgeführt werden.
Grippeimpfungen werden im Allgemeinen durch den Hausarzt vorgenommen. Die Krankenkassen übernehmen dabei die anfallenden Kosten. Säuglinge dürfen ab dem sechsten Lebensmonat und Schwangere ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft gegen Grippe geimpft werden.
Der Mutterpass kann während der Schwangerschaft ein wichtiges Dokument werden, insbesondere bei Unfällen oder anderen Notfällen kann der Pass lebensrettend für Kind und Mutter sein. Den Mutterpass erhält man als Schwangere nach der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung.
Das Dokument umfasst in seiner Gesamtheit 15 Seiten, auf denen ganz unterschiedlich Faktoren der Schwangerschaft festgehalten werden. Da dies nicht immer ganz übersichtlich gestaltet ist, haben wir einige erläuternde Informationen zusammen gestellt: Auf der zweiten Seite des Mutterpasses finden sich Informationen zur Blutgruppe und Rhesusfaktoren der Mutter und des Kindes. Auf Seite 3 wird der das Ergebnis des Chlamydientestes festgehalten. Bei Chlamydien handelt es sich um Bakterien, die zur späteren Unfruchtbarkeit führen können. Außerdem sind die Ergebnisse eines Syphilis- und eines Röteltestes hier vermerkt.
Auf der vierten Seite werden alle Informationen zur vorherigen Schwangerschaften eingetragen, worauf auf Seite 5 die Befunde der ersten Vorsorgeuntersuchung landen. Auf der sechsten Seite des Mutterpasses wurde Raum für mögliche Besonderheiten gelassen wie vorzeitige Wehen oder Infektionen während der Schwangerschaft. Das Gravidogramm hält den Schwangerschaftsverlauf in Form von Daten parat. Der Zustand von Mutter und Kind wird dokumentiert auf den Seiten 7 und 8.
Die Seiten 10 bis 13 bieten ausreichend Platz, um die Ergebnisse der drei Ultraschalluntersuchungen schriftlich zu notieren. Auf Seite 14 wird die Normkurve des Wachstumsverlaufes des Fötus aufgezeichnet. Auf den letzten beiden Seiten des Mutterpasses werden Ergebnisse der ersten Untersuchung nach der Geburt des Kindes dokumentiert.
Nur wenn man versteht, welche Angaben im Mutterpass gemacht werden, kann der Mutter und dem Kind schnelle Hilfe gewährt werden, falls diese in Not geraten.