Kindheitsblog

Von der Schwangerschaft bis zur Schule
 


Archiv: Schwangerschaft

Yoga in der Schwangerschaft

Autor: Christine Winhard
abgelegt in: Schwangerschaft

Entspannung by Pixelio/Bodo Schmitt 

Yoga ist die vollständige Wissenschaft vom Leben. Sie dient der persönlichen Entwicklung und dem Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist. Jeder kann Yoga ausüben - ob jung oder alt, gesund oder krank.

Speziell auch in der Schwangerschaft können durch Yoga die besten Bedingungen für das werdende Kind und für die spätere Entbindung geschaffen werden. Regelmäßiges Praktizieren kann den üblichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Dehnungsstreifen, Schlafstörungen und sogar Übergewicht vorbeugen. Sogar die einfachsten Körperübungen, Asanas genannt, fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden. Pranayama, die Atemübungen, und andere Entspannungsübungen erleichtern die Zeit bis zur Geburt und selbst die Entbindung.

Seerosen by Pixelio/kunstart.net

Sitzende Stellungen     

weiten das Becken und bereiten so optimal auf die Geburt vor, vor allem der Lotussitz.    

Stehende Stellungen     

kräftigen die Beine und den Rücken und helfen so, das Baby zu tragen.  

Übungen für den Damm

kräftigen die Becken-, Anal- und Vaginalmuskeln und verbessern die Eigenkontrolle darüber erheblich, so dass die aktive Mitarbeit bei der Geburt gefördert wird.

Immer aber gilt: auf den Körper  hören. Anfänger und wenig Yoga-Erfahrene sollten sich unbedingt von einem ausgebildeten Yoga-Lehrer begleiten lassen. In vielen guten Büchern finden sicher aber auch Yoga-Geübte wertvolle Anregungen.

Babybauch by Pixelio/alt_f4


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Schön aussehen in der Schwangerschaft - mit Fitness kein Problem! © flickr / dizznbonn

Wenn man schwanger ist, dann erliegt man leicht einem weit verbreiteten Fehlurteil. Überall heißt es, Schwangere sollten sich schonen. Das stimmt aber nur in Bezug auf wirklich anstrengende Tätigkeiten und psychische Belastungen.

Sport lässt es sich dagegen sehr wohl treiben, genauso wie auf Sex während der Schwangerschaft nicht verzichtet werden muss. Sportliche Frauen sollten nicht aufhören, Sport zu treiben. Im Gegenteil: Ein Fortführen der Übungen hilft dem Körper, die 40 Wochen Maximalbelastung zu überstehen und sorgt im Normalfall für einen reibungsloseren Geburtsablauf.

Natürlich muss man es im Laufe der Zeit ruhiger angehen lassen. Es empfiehlt sich beispielsweise, von Gymnastik auf Aquafitness umzusteigen. Sportarten wie Fußball, Inlineskating oder Tennis sollten überhaupt nicht verfolgt werden. Für Schwangere geeignet ist Sport, bei dem ohne großen Ruck oder aprubte Bewegungen kontinuierlich am Aufbau von Muskeln gearbeitet wird.

Außerdem sollten vollkommen unsportliche Frauen eine Weile warten, bis sie mit Sportübungen beginnen. Generell spricht man davon, dass jemand, der lange keinen Sport gemacht hat, erst in der 15. Woche nach Schwangerschaftsbeginn damit beginnen sollte.

Natürlich ist Sport in der Schwangerschaft kein Muss. Viele Menschen haben ihr ganzes Leben keinen Sport getrieben und sind gut damit gefahren, andere haben extra für die Schwangerschaft Pause gemacht - in der Theorie hilft eine leichte sportliche Betätigung aber dabei, Geist und Körper fitzuhalten und einer möglichen Fehlgeburt vorzubeugen.


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Schon 12% der werdenden Mütter sind heute über 35 Jahre und ihre Zahl wächst ständig. Noch vor 10 Jahren galt jede Frau ab 35 als „Risikoschwangere“. Man kann sich leicht vorstellen, dass der dadurch entstandene Druck so viele Ängste mit sich brachte, dass die werdende Mutter in ihrer Sorge das Risiko schließlich selbst erzeugte.

Da ältere Mütter aber häufig gesünder leben und in Beruf oder Selbstständigkeit etabliert sind, können sie auch gelassener durch die Schwangerschaft gehen - und das minimiert sogar ein Risiko.

Eine optimale Gesundheitsüberwachung ist also das A und O. Tritt in der Familie Diabetes auf, so stellt dies tatsächlich ein Risiko dar. Auch Bluthochdruck ist eine ernste Gefahr, die genau kontrolliert werden muss. Bedingt durch Diabetes kann bei älteren Schwangeren eine Plazentainsuffizienz auftreten. Das kann bedeuten, dass das Ungeborene über einen längeren Zeitraum mit Sauerstoff unterversorgt wird.

Schwere Behinderungen oder eine Totgeburt wären die fatale Folge. Akuter Nährstoffmangel kann auch eine Schwangerschaftsvergiftung nach sich ziehen.

Die Gefahr, dass ältere Schwangere ein Kind mit „Trisomie 21“ gebären, ist relativ hoch, sie steigt proportional zum Schwangerschaftsalter. Statistisch gesehen kommt auf 1500 Geburten bei 25jährigen Frauen eine Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom, bei 44jährigen schon eine auf 30 Geburten.

Zwar kann man heute sehr früh eine Diagnose beim Ungeborenen erstellen, doch bleibt die Frage einer Abtreibung mit den unweigerlich damit verbundenen Schuldgefühlen im Raum und bedeutet für die Eltern eine große Belastung.


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Die Schwangerschaft bringt große Veränderungen mit sich. Neben den körperlichen Veränderungen ist eine Schwangerschaft zusätzlich eine große Belastung für die Psyche und den hormonellen Haushalt der Frau.

Da ist es klar, dass sich werdende Mütter nicht so ganz sicher sind, ob sie überhaupt Sex haben sollten. Schließlich fühlt man sich vollkommen anders während dieser Zeit, und nicht zuletzt ist da die Angst, das Baby könnte verletzt werden.
Generell gilt: Sex in der Schwangerschaft ist ungefährlich. In seltenen Fällen kann der Arzt darauf hinweisen, das tut der aber von sich aus, sollte irgendetwas bei der Untersuchung nicht in Ordnung sein. Wenn man ganz sicher gehen will, kann man ihn auch fragen.

Dem Baby passiert überhaupt nichts, das liegt geschützt in seiner Fruchtblase. Natürlich wird man etwas vorsichtiger sein, aber das sollte für die Beziehung während der Schwangerschaftsphase ja sowieso gelten. Das Baby wird nach dem Heranwachsen sogar dankbar sein, sonst ist es für seine Eltern später immer „der, der die Enthaltsamkeit brachte“. ;)

Eine sexuell ausgeglichene Mutter produziert außerdem Glückshormone und die sind wiederum gut fürs Baby. Nur die Zigarette danach bitte weglassen!


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Das Baby naht! © flickr / SilentObserverEin Kind steht ins Haus und damit eine der gravierendsten Änderungen in unserem Leben.

Neben unmittelbar drängenden Fragen wie Namensfindung und Schwangerschaftskursen stellt sich im Laufe der Schwangerschaftszeit, spätestens nach der Geburt des Kleinen, die Frage: Was ist eigentlich mit unserem Haustier? Verträgt sich das mit dem Baby?

Kinderfreundliche Haustiere – gibt es die überhaupt? Mal sehen. Fangen wir mit den „Klassikern“ an.

Der Hund: Ein Kinderfreundliches Haustier?
Kinderfreundliches Haustier? - der Hund © flickr / b.schradeJa – unter Vorbehalt. Ohne Training und Einfühlungsphase wird der Hund das Baby im schlimmsten Fall als Fremdkörper begreifen, der ihm seine Stellung streitig und die Zuneigung seines Herrchens abspenstig macht. Deswegen ist es wichtig, das Tier schon früh an den Geruch des Babys zu gewöhnen und ausgiebig zu loben, wenn das Kind beschnuppert und akzeptiert wird. Weiterhin ist es wichtig, den Hund nicht zu vernachlässigen, also in der Routine seiner Spaziergänge und Spielzeiten nichts zu ändern. So bekommt er nicht den Eindruck, das Baby würde ihm seinen Platz in der Familie wegnehmen. Die nächste Phase der gegenseitigen Einfühlung entsteht, wenn das Kind laufen lernt. Es muss schon früh lernen, den Hundekorb zu meiden. Vor allem sollte mit einem Hund im Haus stets ein Auge auf das Kleine geworfen werden, unter verständnisvoller Aufsicht sollte sich der Hund langfristig gut an ein Baby gewöhnen können.

Die Katze: Kinderfreundlich?
Kinderfreundliches Haustier? - Die Katze © flickr / Ainhoa P Wer eine Katze hat, der denkt schon in der Schwangerschaftszeit darüber nach, sie wegzugeben. Der Grund: Angebliche Toxoplasmose- Gefahr. Lassen Sie Ihre Katzen testen und füttern Sie weniger rohes Fleisch. Ausspülen der Katzentoillette mit heißem Wasser und stetiges Händewaschen schützen die werdende Mutter zusätzlich.
Ansonsten gilt: Früh vorbereiten! Die Katze, am besten schon als Katzenbaby muss lernen, dass das Kinderzimmer/die Kinderecke für sie tabu ist. Sonst würde sie später ins Bettchen des Kindes hüpfen, um da zu schlafen. Außerdem muss sie schonend darauf vorbereitet werden, dass für einen Großteil der Zeit nicht mehr sie, sondern das Baby umarmt und gehegt werden wird. Am Besten mit einer Puppe trainieren. Trotzdem kann es sein, dass sich Katze und Baby nicht vertragen – Katzen sind eben sehr individuelle und sture Haustiere. In diesem Fall bleibt wohl nichts anderes übrig, als das Tier wegzugeben.

Kleintiere auf dem Tiermarkt wie Hamster, Meerschweinchen oder Mäuse sind logischerweise kein Problem. Nur aufpassen, dass das Baby nicht mit dem Kot der Tiere in Berührung kommt und den Käfig vielleicht in die andere Ecke des Zimmers stellen.

Kinderfreundliche Haustiere - Der Idealfall © flickr / kevindooley

Generell gilt beim Thema Kinderfreundliche Haustiere: Ein Haustier ist vor allem dann kinderfreundlich, wenn es einfühlend und vorausschauend auf das Kind vorbereitet wird. Man kann nicht erwarten, dass sich das Tier sofort umstellt, mit der richtigen Eingewöhnung besteht jedoch zumindest eine gute Chance auf ein friedliches Zusammenleben.


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Mutterpass

Autor: Marie
abgelegt in: Schwangerschaft


Der Mutterpass kann während der Schwangerschaft ein wichtiges Dokument werden, insbesondere bei Unfällen oder anderen Notfällen kann der Pass lebensrettend für Kind und Mutter sein. Den Mutterpass erhält man als Schwangere nach der ersten Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung.

Das Dokument umfasst in seiner Gesamtheit 15 Seiten, auf denen ganz unterschiedlich Faktoren der Schwangerschaft festgehalten werden. Da dies nicht immer ganz übersichtlich gestaltet ist, haben wir einige erläuternde Informationen zusammen gestellt: Auf der zweiten Seite des Mutterpasses finden sich Informationen zur Blutgruppe und Rhesusfaktoren der Mutter und des Kindes. Auf Seite 3 wird der das Ergebnis des Chlamydientestes festgehalten. Bei Chlamydien handelt es sich um Bakterien, die zur späteren Unfruchtbarkeit führen können. Außerdem sind die Ergebnisse eines Syphilis- und eines Röteltestes hier vermerkt.

Auf der vierten Seite werden alle Informationen zur vorherigen Schwangerschaften eingetragen, worauf auf Seite 5 die Befunde der ersten Vorsorgeuntersuchung landen. Auf der sechsten Seite des Mutterpasses wurde Raum für mögliche Besonderheiten gelassen wie vorzeitige Wehen oder Infektionen während der Schwangerschaft. Das Gravidogramm hält den Schwangerschaftsverlauf in Form von Daten parat. Der Zustand von Mutter und Kind wird dokumentiert auf den Seiten 7 und 8.

Die Seiten 10 bis 13 bieten ausreichend Platz, um die Ergebnisse der drei Ultraschalluntersuchungen schriftlich zu notieren. Auf Seite 14 wird die Normkurve des Wachstumsverlaufes des Fötus aufgezeichnet. Auf den letzten beiden Seiten des Mutterpasses werden Ergebnisse der ersten Untersuchung nach der Geburt des Kindes dokumentiert.
Nur wenn man versteht, welche Angaben im Mutterpass gemacht werden, kann der Mutter und dem Kind schnelle Hilfe gewährt werden, falls diese in Not geraten.


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Wenn eine Frau ein Baby erwartet, ist sie wie ihr Partner auch - wenn sie erstmalig Eltern werden und vorab noch keine Erfahrungen mit Babys gehabt haben - unsicher, ob sie mit der Verantwortung und mit dem Umgang mit einem Baby fertig werden.

Auch sind sie verunsichert zu erleben, wie sich der Körper der Frau verändert und teilweise auch die Psyche. Für diese werdenden Elternpaare oder auch werdende Mütter alleine, werden Schwangerschaftskurse angeboten, die helfen sollen alle Fragen zu klären und Probleme zu bewältigen. So ein Schwangerschaftskurs ist schon eine sehr gute Sache. Man lernt wie man ein Baby richtig wickelt - man bekommt Informationen über die gute alte Stoffwindel, den Windelservice oder über die bequemen Wegwerfwindeln usw. - und man bekommt beigebracht anhand einer Puppe, die wie ein echtes Baby aussieht, auch so schwer ist, wie man ein Baby badet oder wäscht und pflegt. Man bekommt Informationen über Babynahrung, Flaschennahrung, welche Flaschen und Sauger man nehmen kann usw.

Natürlich kann man in so einem Schwangerschaftskurs auch Kontakt zu anderen werdenden Eltern bekommen und sich austauschen. Es gibt Kurse die einmalig sind und Kurse die über mehrere Wochen gehen, meistens mit einer Dauer von ca. 2 Std. Die Preise liegen zwischen ca. 25,- bis ca. 80,-.



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Schwangere Mütter, die bislang auf selbstständiger Basis tätig waren, haben nun ein Problem:

Schwangere © weram

Was wird aus dem Beruf und welche Ansprüche habe ich?
Bei Selbstständigkeit ist die finanzielle Absicherung nur teilweise vergleichbar mit denen von abhängig Beschäftigten. So erhalten Selbstständige Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes nur, sofern eine Versicherung mit Krankengeldanspruch besteht (etwa als freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen KV). Wer privat krankenversichert ist, hat auch Anspruch auf

Mutterschaftsgeld: Maximal 210 Euro, auf Antrag beim Bundesversicherungsamt.
Selbstständige fallen nicht unter das Mutterschutzgesetz!

Also was tun? Auf Sex verzichten kann ja wohl nicht die Lösung sein. Grundsätzlich sind während der Schwangerschaft höhere Arbeitsbelastungen, wie Nachtarbeit oder eine Arbeitszeit von mehr als 8,5 Stunden täglich (für Selbstständige normalerweise nichts Ungewöhnliches) NICHT zu empfehlen und bei Angestellten auch verboten. Elternzeit/Elterngeld (sofern überhaupt möglich bei einer eigenen Firma) und Kindergeld werden genauso anerkannt wie bei Angestellten.

Das Problem, was Selbstständige haben und was der Staat meiner Meinung nach auch nicht genügend unterstützt, ist dass sie der Arbeit unter Umständen bis zur Erschöpfung nachgehen müssen, um die Firma zu erhalten, aber bei Komplikationen in Schwangerschaft oder Geburt nicht ausreichend unterstützt werden. Nachwuchs und Selbstständigkeit scheint nicht in ausreichendem Maße förderungswürdig zu sein.

Meine Meinung: Unbedingt Rat von einer Beratungsstelle, z.B. Pro Familia holen, denn individuelle Umstände und aktuelle Gesetzeslage sind oft nur schwierig auf einen Nenner zu bringen, wenn man das Optimum an staatlicher Unterstützung herausholen will, was leider meist auch nur ein “Tropfen auf den heißen Stein” ist.


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