Kindergeburtstage können für die gastgebenden Eltern zu einer wahren Tortur ausarten ausarten, insbesondere dann, wenn für die Kleinen keine passende Beschäftigung gefunden. Deshalb ist es fast immer zwingend notwendig ein kleines Repertoire an Kindergeburtstagsspielen vorrätig zu haben. Mit etwas Geschick und unter dem Einsatz von sehr wenigen Mitteln lassen sich Kinder über Stunden beschäftigen, haben Spaß und Freude.
Der Klassiker unter den Spielen ist natürlich das Topfschlagen. Dem suchen Kind werden die Augen verbunden und ein Quirl zum Schlagen in die Hand gegeben. In der Zwischenzeit wird ein Topf mit einem schönen Präsent umgekehrt auf dem Boden drapiert und das Kind muss sich dann unter den Rufen von heiß und kalt der anderen Kinder klopfend auf die Suche nach dem Topf begeben.
Ein beliebtes Spiel bei den Kindern ist auch das Schokoladenwettessen, wo sich die Kinder gemeinsam an einen Tisch setzen. Die Kinder müssen dann reihum würfeln und wenn eines von ihnen eine Sechs gewürfelt hat, muss es schnell eine Mütze aufsetzen, einen Schal umlegen und Handschuhe anziehen, um dann mit Messer und Gabel sich Stücke von der Schokolade abzuschneiden. Währenddessen versuchen natürlich die anderen Kinder ebenfalls eine Sechs zu würfeln, um in den Genuss der Schokolade zu kommen. Wer bisher also seinen Nachwuchs bei der Kindererziehung nicht für das Anziehen begeistern konnte, wird es mit dem Schokoladenwettessen garantiert schaffen.
Ab einem bestimmten Alter lohnen sich auch schöne Brettspiele, wie Mensch ärgere dich nicht oder Dame, damit die Kinder einen unterhaltsamen Tag verleben. Alternative Spiele mit mehr Bewegung sind Eierlauf und Sackhüpfen.
Nun haben sie wieder geöffnet - die Straßen- und Eiscafés, deren Verkäufer gekonnt mit wenigen Handgriffen gefährlich hohe Türme aus leckerem Eis zaubern. Und fast jedem schmeckt die kühle Köstlichkeit - wer kann es denn einem Kind verdenken, wenn es davon nicht genug bekommen kann?
Aber ist Eis denn nicht auch schädlich?
Sicherlich kommt es nicht nur auf die Menge an, sondern in erster Linie auf die Art der Eissorte und deren Fettgehalt. Rahmeis und Sahneeis enthalten deutlich mehr Fett als Eiscreme und Fruchteis und sind daher weniger empfehlenswert. Wassereis verzichtet sogar fast vollständig auf Fett, enthält aber oft sehr viel Zucker, künstliche Aromen und Zusatzstoffe - und ist somit keine gute Alternative.
Außerdem sollte durchaus auch darauf geachtet werden, was oben auf das Eis kommt. Streusel, Sahne und Schokosoße sollten auch nur in Maßen genossen oder am besten gar nicht verzehrt werden.
Am sinnvollsten ist daher, Eis selbst zu machen. Es geht schnell, ist preiswert und wirklich gesund, da es zahlreiche Mineralstoffe und Vitamine enthält. Und man weiß einfach, was drin ist.
Wie geht das? Ganz einfach: Früchte der Wahl pürieren, mit Joghurt oder Buttermilch verrühren und in kleine Plastikbehälter für Eis am Stiel geben. Eine Möglichkeit sind auch Eiswürfelbehälter, in die verkehrt herum Plastiklöffel gesteckt werden. Oder wie wäre es mit der Blitzvariante? Frieren Sie qualitativ hochwertigen Fruchtsaft ein und verfahren Sie ebenso.
Wenn dann zum dritten Male gefragt wird “Kann ich noch ein Eis haben”, kann man getrost und mit gutem Gewissen nochmal zum Gefrierschrank gehen…
Brandenburg ist ein wunderschönes Land. Das wusste schon Fontane, für den es als Teil der Mark Brandenburg Anlass zu seinem fünfbändigen Werk “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” gab.
Es ist nur ein bisschen schwierig, Kindern die Schönheit der Landschaft nahezubringen. Kinder quengeln dann meistens, warum die Katze von zu Hause nicht mitgekommen ist, oder ob sie bitte ein Eis haben dürften. Ganz groß ist auch der Klassiker “Ich muss mal”, wenn man sich auf einer Landstraße zwischen Neuruppin und Kerzlin befindet und eben erst gehalten hat.
Statt einem Kurztrip nach Brandenburg sollte man also besser ein ganzes Wochenende oder eine Ferienwoche planen. Was sich anbietet, sind Ferien auf dem Bauernhof. Da gibt es Pferde, Katzen, Hunde und Schweine, mit denen sich die Kinder beschäftigen können, während die Eltern spazieren gehen und das Land erkunden.
Viele Bauernhöfe richten ihr Ferienangebot auch extra auf Familien mit Kindern aus, bieten beispielsweise an, dass die Kleinen den Alltag eines Bauern miterleben können. Damit lernen Ihre Kinder zusätzlich noch etwas. Brandenburg bietet sich als überwiegend ländliches Gebiet perfekt für einen Familienausflug auf den Bauernhof an. Eine erste Übersicht der Bauernhöfe habe ich hier gefunden.
Yoga ist die vollständige Wissenschaft vom Leben. Sie dient der persönlichen Entwicklung und dem Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist. Jeder kann Yoga ausüben - ob jung oder alt, gesund oder krank.
Speziell auch in der Schwangerschaft können durch Yoga die besten Bedingungen für das werdende Kind und für die spätere Entbindung geschaffen werden. Regelmäßiges Praktizieren kann den üblichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Dehnungsstreifen, Schlafstörungen und sogar Übergewicht vorbeugen. Sogar die einfachsten Körperübungen, Asanas genannt, fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden. Pranayama, die Atemübungen, und andere Entspannungsübungen erleichtern die Zeit bis zur Geburt und selbst die Entbindung.
Sitzende Stellungen
weiten das Becken und bereiten so optimal auf die Geburt vor, vor allem der Lotussitz.
Stehende Stellungen
kräftigen die Beine und den Rücken und helfen so, das Baby zu tragen.
Übungen für den Damm
kräftigen die Becken-, Anal- und Vaginalmuskeln und verbessern die Eigenkontrolle darüber erheblich, so dass die aktive Mitarbeit bei der Geburt gefördert wird.
Immer aber gilt: auf den Körper hören. Anfänger und wenig Yoga-Erfahrene sollten sich unbedingt von einem ausgebildeten Yoga-Lehrer begleiten lassen. In vielen guten Büchern finden sicher aber auch Yoga-Geübte wertvolle Anregungen.
Wenn man schwanger ist, dann erliegt man leicht einem weit verbreiteten Fehlurteil. Überall heißt es, Schwangere sollten sich schonen. Das stimmt aber nur in Bezug auf wirklich anstrengende Tätigkeiten und psychische Belastungen.
Sport lässt es sich dagegen sehr wohl treiben, genauso wie auf Sex während der Schwangerschaft nicht verzichtet werden muss. Sportliche Frauen sollten nicht aufhören, Sport zu treiben. Im Gegenteil: Ein Fortführen der Übungen hilft dem Körper, die 40 Wochen Maximalbelastung zu überstehen und sorgt im Normalfall für einen reibungsloseren Geburtsablauf.
Natürlich muss man es im Laufe der Zeit ruhiger angehen lassen. Es empfiehlt sich beispielsweise, von Gymnastik auf Aquafitness umzusteigen. Sportarten wie Fußball, Inlineskating oder Tennis sollten überhaupt nicht verfolgt werden. Für Schwangere geeignet ist Sport, bei dem ohne großen Ruck oder aprubte Bewegungen kontinuierlich am Aufbau von Muskeln gearbeitet wird.
Außerdem sollten vollkommen unsportliche Frauen eine Weile warten, bis sie mit Sportübungen beginnen. Generell spricht man davon, dass jemand, der lange keinen Sport gemacht hat, erst in der 15. Woche nach Schwangerschaftsbeginn damit beginnen sollte.
Natürlich ist Sport in der Schwangerschaft kein Muss. Viele Menschen haben ihr ganzes Leben keinen Sport getrieben und sind gut damit gefahren, andere haben extra für die Schwangerschaft Pause gemacht - in der Theorie hilft eine leichte sportliche Betätigung aber dabei, Geist und Körper fitzuhalten und einer möglichen Fehlgeburt vorzubeugen.
Wen faszinieren sie nicht – die bunt-schillernden Kugeln, die selbst Erwachsene immer wieder an die Kindheit erinnern? Erst recht erfreuen sich die Kleinen daran.
Seifenblasenlauge hat natürlich ihren Preis. Und oft ein unbedachter Schritt - und schon ist die “magische Flüssigkeit” dahin.
Warum dann nicht einfach selbst herstellen? Gerade bei den steigenden Temperaturen, bei denen sich die Kleinen noch mehr draußen aufhalten, eine tolle und vor allem sehr preiswerte Idee.
Das Rezept:
Nehmen Sie 200 ml heißes Wasser und lösen Sie darin 150 ml Neutralseife, 100 g Zucker und 8 g Tapetenkleister auf. Diese fertige Mischung sollte nun etwa einen Tag ruhen. Danach vermengen Sie das Ganze mit 1 Liter Wasser - umrühren - und fertig! So einfach!
Eine einfache kleine Flasche aus Plastik oder eine längliche Dose mit Deckel, in den Sie ein Loch bohren, sowie ein Trinkhalm reichen völlig aus, um tollen Spaß zu haben. Wichtig: bitte damit ins Freie gehen. Denn in der Wohnung ist die glitschige Seifenblasenlauge zurecht mit Vorsicht zu genießen und so mancher fiel deswegen schon auf die Nase.
Ein Tipp für den nächsten Kindergeburtstag:
Beschriften Sie mehrere wiederverschließbare Fläschchen mit den Namen der kleinen geladenen Gäste. Diese können Sie dann entweder als Geschenk mit nach Hause geben, als Gewinn für ein Ratespiel etc. verschenken und vieles mehr.
Viel Spaß!
Kinderpsychologie ist ein sehr komplexes Thema, dass immer wieder auf den Plan rückt, wenn Eltern Probleme mit ihrem Nachwuchs haben. Da der Mensch aber von Geburt an entwickelt werden muss, tragen Eltern und auch Erziehungseinrichtungen eine große Verantwortung. Grundsätzlich lässt sich aber auf den Erkenntnissen der zurückliegenden Jahre festhalten, dass psychische Fehlentwicklungen bei einem Kind wesentlich besser therapierbar sind als später bei einem Erwachsenen.
Eltern sollten ungewöhnliche Entwicklungen ihres Kindes permanent im Auge behalten. Aus einer zunächst harmlos erscheinenden Anomalie kann sich später eine komplexe Problematik entwickeln. Um wirklich sicher zu gehen, raten Experten immer wieder zu einem Besuch eines Psychiater. Diese sind nicht nur bei psychologischen, sondern auch bei körperlichen Problemen kompetent ausgebildet.
Um diese komplexe Thema besser zu verstehen, helfen an dieser Stelle sicherlich nur Beispiele. So kann es sein, dass ein Kind auf bestimmte sich verändernde Lebenssituationen mit körperlichen Beschwerden reagiert. Treten plötzlich Probleme im Kindergarten oder Zuhause auf, reagieren Kinder sehr empfindlich. Einige Eltern berichteten von Selbstverletzungen, andere wiederum von Verstopfungen. Schon anhand dieser beiden Beispiele wird deutlich, dass die späteren Folgen körperlicher Natur (Verstopfung) und auch psychologischer Natur (Selbstverletzung) sein können.
Ist es schon so weit gediehen, sollte man keinesfalls als Eltern den Gang in eine Sprechstunde eines Kinderpsychologen scheuen. Falsche Scham führt an dieser Stelle nur zu einer Fehlentwicklung des Kindes. Man sollte keine Risiken eingehen und sich den Rat eines Fachmannes einholen. Mit etwas Geduld lässt sich das Problem mittels einer geeigneten Therapie problemlos aus der Welt schaffen.
Wenn es nach der Geburt eines Kindes immer Probleme in der Ehe oder der Beziehung geht, wird oftmals der Zeitmangel des Kindes wegens als Ursache hierfür angegeben. Mal einen schönen Abend verleben, über das Wochenende wegfahren oder einfach mal einen Arzt aufsuchen sind alles Termine, die man mit der Kindeserziehung in Einklang bringen muss.
Da sich aber selten die Möglichkeit ergibt, das Kind bei den Großeltern oder nahen Verwandten unterzubringen, stellt sich für viele Eltern die Frage, ob man auf einen Babysitter zurückgreifen sollte. Das Kind aber für ein paar Stunden einer fremden Person anzuvertrauen, erfordert ein hohes Maß an Vertrauen. Befindet sich das Kind noch im Säuglingsalter oder ist generell noch sehr jung und erfordert noch eine intensive Pflege und Betreuung, sollte der Babysitter schon über jede Menge Erfahrung verfügen und dementsprechend vorgebildet sein, auch um in Notfällen entsprechend handeln zu können. Ist das Kind schon etwas älter, ist es auch finanziell lohnenswert auf jugendliche Babysitter zurückzugreifen.
Bei der Vorstellung müssen sich Eltern auf ihre Eingebung verlassen, ob die von ihnen beauftragte Person im Stande ist, für das Kind entsprechend zu sorgen. Der Nachweis eines “Babysitterführerschein” kann hilfreich sein, ist aber noch keine Garantie. Die beste Möglichkeit ist vermutlich, sich auf einem der gängigen Vermittler-Portale zu informieren. Dort stellen sich die Babysitter kurz vor – allerdings wäre eine Funktion hilfreich gewesen, wo andere Eltern über die Erfahrungen hätten berichten können.
Letztendlich muss man als Eltern selbst entscheiden, wie man sich beim Thema Babysitten verhält, aber gerade die Schwierigkeit des Themas führt oft zur Unentschlossenheit.
In Zeiten, wo ausgewiesene Experten in Deutschland rar gesät sind, entdecken immer mehr Firmen die Kinderfreundlichkeit. Müttern, aber auch immer mehr Vätern, wird dank firmeneigener und speziell für Firmen organsierter Tagesstätten das Gefühl gegeben, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind und ausgebildeten Erziehern umsorgt werden.
In Berlin gehen der Bundestag und die Schering mit einem lohnenswerten Beispiel voran. Beide besitzen einen Kindergarten, der die Kinder der Mitarbeiter während der gesamten Arbeitszeit aufnimmt und altersgerecht umsorgt. Dadurch können die Mitarbeiter an die Firma gebunden werden, die möglicherweise mangels Alternativen verloren gegangen wären.
Kleinere Firmen, die sich eine Einrichtung einer eigenen Kindertagesstätte nicht leisten können, besitzen die Möglichkeit, zusammen mit anderen Unternehmen eine gemeinsame Einrichtung zu nutzen. Dies bringt gleich zweierlei Kostenersparnis mit sich, da sich Kommunen oftmals an den Kosten beteiligen.
Damit auch kleinere Firmen ihren Mitarbeiter und ihren Familien ein solches Angebot unterbreiten können, nutzen viele von ihnen die Möglichkeit, sich an die Frankfurter Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kinderbetreuung zu wenden, um die für sich passende Alternative zu finden.
Solche Projekte sollten sich in Deutschland zum Vorbild genommen werden, denn für Familien wurde in letzter Zeit viel zu wenig getan.
Das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitätssyndrom kann sowohl für das betroffene Kind, als auch für seine Eltern, Geschwister, Lehrer oder Klassenkameraden sehr anstrengend sein.
Deswegen schicken manche Eltern ihre Kinder auf eine Sonderschule. Präventiv sozusagen. Davon halte ich persönlich gar nichts. Wird etwas beim Kind diagnostiziert, ist es leicht, alle Probleme in Partnerschaft und Familie auf den “Kranken” zu schieben und deswegen teilweise überzogen zu reagieren. Sprechstunden mit Experten helfen da, bevor man überstürzt handelt und sein Kind mit einer Sonderschulversetzung abschiebt.
Natürlich sind die Risiken für das Kind hoch, wächst es mit ADS in einer nicht darauf vorbereiteten Umgebung auf. Im Erwachsenenalter drohen Folgen wie psychische Erkrankungen und Depressionen. Trotzdem, nur weil das Kind nicht in einer Sonderschule ist, muss das nicht heißen, dass es ohne Therapie lebt.
Eine gleichzeitige Therapie mit einem Psychiater ist in den meisten Fällen viel sinnvoller, als den jungen Patienten sozusagen völlig aus dem Leben zu ziehen. Da kann es die in der Therapie gelernten Dinge umsetzen. Wenn mein Kind ADHS hätte, würde ich ihn sicherlich nicht auf eine Sonderschule schicken, sondern mir eine Schule suchen, in der die Lehrer dafür Verständnis haben und sich mit dem Kind auseinandersetzen. Das gebietet schon meine Liebe zum Sprössling, denn:
Der Besuch einer Sonderschule kommt doch heutzutage fast einem beruflichen Todesurteil gleich, das sollte in jedem Fall vermieden werden! ADS bedeutet “nur”, dass das Kind schwieriger zu erziehen ist, als Erwachsener aber wird es sicherlich dankbar dafür sein, dass ihm dieses Extra an Zeit geschenkt wurde.