Kinderkrankheiten gehören zu den typischen Infektionskrankheiten, an denen man ohne eine entsprechende vorbeugende Impfung erkranken würde. Ausgelöst werden diese Krankheiten durch Bakterien bzw. Viren. Und auch heute noch können einige von ihnen ohne Vorsorge tödlich sein.
Zu den typischen Krankheiten gehören neben Masern, Windpocken und Röteln auch Mumps, Keuchhusten, Scharlach und Tetanus. Im Folgenden wollen wir Ihnen typische Kinderkrankheiten vorstellen.
Eine sehr typische Kinderkrankheit, die mich im Übrigen auch betroffen hat, sind die Windpocken. Dabei handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch Tröpfchen (Niesen, Husten, Sprechen) übertragen wird. Die Inkubationszeit beträgt dabei zwischen 12 und 28 Tage. weiterlesen »
Masern ist eine, durch den RNA-Masernvirus ausgelöste, akute Infektionskrankheit, die meist bei Klein- und Grundschulkindern auftritt. Somit zählen Masern, neben Scharlach oder Mumps, zu den typischen, weltweit verbreiteten Kinderkrankheiten.
Der Masernvirus ist höchst ansteckend und wird ebenso wie andere Kinderkrankheit durch Tröpfcheninfektion mit einer Inkubationszeit von 8-12 Tagen übertragen. Sollte ihr Kind jedoch schon einmal an Masern erkrankt sein, dann erhält es eine lebenslange Immunität. Der Verlauf der Krankheit lässt sich in zwei Phasen, mit jeweils einem Gipfel der Fieberkurve, unterteilen – dem Prodromalstadium und dem Exanthemstadium.
Das erste grippeähnliche Vorstadium dauert ca. 3-4 Tage und äußert sich durch Symptome wie, weiterlesen »
Wie auch Mumps oder Masern, gehören auch Röteln zu den typischen Kinderkrankheiten, die weltweit verbreitet sind. Die Viruserkrankung tritt in rund 80 % aller Fälle im Kindesalter auf. Aber wer einmal an dem Rubivirus erkrankte, ist ein Leben lang immun gegen Röteln.
Die Viren zählen ebenfalls zu den hochansteckenden Krankheiten, sind jedoch nicht ganz so ansteckend wie Masern oder Windpocken. Wenn sich ihr Kind angesteckt haben sollte, dauert es ungefähr 2-3 Wochen, bis es zum Ausbruch der Krankheit kommt. Röteln werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, also durch Husten, Niesen oder Küssen.
Die Ansteckungsgefahr besteht auch noch bis zu einer Woche nach Abklingen der typischen Symptome. Die Krankheit beginnt mit Fieber, geschwollenen Lymphknoten oder auch Kopfschmerzen. Typisch für Röteln ist ein feinfleckiger Hautausschlag, der sich durch kleine rote Knötchen äußert. Die Flecken treten zu Beginn hinter den Ohren auf und verteilen sich über Gesicht und Hals dann auf den ganzen Körper. Im Anfangsstadium ähnelt der Ausschlag den Flecken von weiterlesen »
Mumps, oder im Volksmund auch Ziegenpeter genannt, ist eine hochinfektiöse weltweit verbreitete Viruserkrankung. Eigentlich zählt Mumps zu den typischen Kindheitserkrankungen. Dennoch können auch Jugendliche und Erwachsene betroffen sein.
Die Krankheit wird durch den Paramyxovirus, der nur beim Menschen vorkommt, ausgelöst und durch Tröpfcheninfektion übertragen. Also kann sich ihr Kind durch Niesen, Husten, Küssen und in seltenen Fällen auch durch gemeinsam benutztes Geschirr oder Besteck bei anderen anstecken. Die Inkubationszeit ist individuell sehr unterschiedlich, so dass die Symptome innerhalb von 12-25 Tagen erscheinen können. Die Ansteckungsgefahr besteht noch bis zu neun Tagen nach dem Auftreten der ersten Symptome.
Mumps äußert sich zunächst mit weiterlesen »
Keuchhusten ist eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt, die insbesondere für Kleinkinder lebensbedrohlich verlaufen kann. Keuchhusten ist eine schwere bakterielle Entzündung der Atemwege, die mit starken Hustenanfällen, gefolgt von keuchendem Einatmen, einhergeht.
Auslöser für Keuchhusten ist das Bakterium Bordetella pertussis. Es setzt sich in den Schleimhäuten der Atemwege fest, vermehrt sich und setzt ein besonderes Gift frei, das die Symptome der Krankheit auslöst. Neben den Schleimhäuten wird häufig auch umgebendes Gewebe zerstört und die Abwehrkräfte geschwächt.
Keuchhusten gehört zu den ansteckendsten Krankheiten und verbreitet sich über Tröpfcheninfektion (beispielsweise durch Husten oder Niesen). Insbesondere bei Babies und Kleinkindern droht ein plötzlicher Atemstillstand, so dass eine Infektion lebensbedrohliche Risiken bergen kann. Der Verlauf des Keuchhustens ist besonders bei einer ausbleibenden Behandlung langwierig. Zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit kann Wochen liegen, doch ist das Kind in dieser Zeit bereits hoch ansteckend. weiterlesen »
Die Nachricht der Schweinegrippe in Mexiko verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Dort seien schon ca. 150 Todesfälle aufgetreten – nun gibt es erste Verdachtsfälle in Europa! Doch noch gibt es keinen Grund zur Panik!
Bei dem aktuellen Schweingrippevirus handelt es sich um einen Influenza-A-Virus mit der Bezeichnung H1N1. In ihm sind zwei Stämme der Schweinegrippe und jeweils einer der menschlichen und der Vogelgrippe vereint. Dies stellt ein komplett neues Virus dar, welches es nie zuvor gegeben hatte. Der Erreger ist deshalb so gefährlich, weil er sich durch seine genetischen Mutationen stets verändert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, das Virus hätte „Potential für eine Pandemie“, also eine die Kontinente übergreifende Ausbreitung, doch bisher könne man nichts Genaues sagen.
Das Besondere, im Gegensatz zur Vogelgrippe ist, dass weiterlesen »
Immer häufiger leiden Menschen auch im Sommer an grippalen Infekten. Besonders Kinder sind von ihnen betroffen, da ihre Abwehrkräfte oft noch nicht ausreichen, um den Viren entgegen zu wirken. Die sogenannten „Enteroviren“, die ganz besonders in der warmen Jahreszeit vorkommen, sind häufig der Auslöser. Laut einer Studie sind 92 % der Menschen selbst schuld, dass sie erkranken.
Unvernunft im alltäglichen Leben bietet den Viren optimale Bedingungen. So sollte man zum Beispiel seinen erhitzen, geschwitzten Körper keiner Zugluft aussetzen. Das ist natürlich gerade im Sommer bei eingeschalteten Klimaanlagen und geöffneten Fenstern schwierig aber durchaus notwendig.
Neben Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen zählen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen zu den häufigsten Sommergrippe Symptomen. Diese können durchaus mit Medizin aus der Apotheke behandelt werden. Sollten sich die Symptome aber nicht bessern wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen.
Sie verbreitet sich recht schnell und kann besonders bei großen Menschenansammlungen ihre Viren schnell und gut verbreiten. weiterlesen »
Windpocken sind eine klassische Kinderkrankheit. Aufgrund der hohen Durchseuchung haben die meisten Deutschen bereits in ihrer Kindheit die Windpocken.
“Hohe Durchseuchung” klingt gefährlich, bedeutet aber nur, dass die Krankheit sehr stark verbreitet ist. Deswegen kriegen viele Kinder diese Krankheit. Wer einmal Windpocken gehabt hat, ist danach gegen die Erreger immun. Ausnahmen gibt es, wenn die Krankheit in der frühen Kindheit nur leicht auftritt, weil sich dann noch nicht genügend Antikörper bilden konnten. weiterlesen »
Die Gürtelrose ist eine Hautkrankheit die durch Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird und betrifft immungeschwächte Menschen.
Beim ersten Kontakt löst der Virus Windpocken aus, aber beim zweiten Kontakt kommt es durch den gleichen Erreger Gürtelrose bereits zur . Anfangs äußert sich die Hautkrankheit unter anderem durch örtliche Schmerzen, brennen der Haut, Fiebererscheiungen und allgemeines Unwohlsein. Erst ein paar Tage später zeigen sich dann Rötungen und kleine Bläschen, die zu unangenehmen Juckreiz führen können.
Gerade Kleinkinder sind anfällig für Krankheiten und können sich daher schnell bei den Patienten mit Windpocken anstecken. Sollte dies der Fall sein, so sind gründliche Untersuchungen des Kindes äußerst empfehlenswert, um andere Immunschwäche bedingte Krankheiten frühzeitig auszuschließen. Deshalb unbedingt beim Arzt die notwendige Impfung für das Kind abholen.
Die Krankheit verläuft meist langwierig und unangenehm. Bei einem geschwächten Immunsystem ist die Wahrscheinlichkeit einer Gürtelrose wesentlich höher als bei gesunden Menschen. Das bedeutet ältere Menschen sind einem vermehrten Risiko ausgesetzt, dass dieser Virus zum Ausbruch kommt. Bei Kindern ist die Wahrscheinlichkeit eher geringer und hat einen meist schmerzlosen Krankheitsverlauf.
Um die Gesundheit zu erhalten sind vorbeugende Maßnahmen oft die beste Medizin. Dies gibt besonders im Hinblick auf gefährliche Infektionskrankheiten wie die Grippe. Grippeimpfungen sind hier das einzig wirksame Mittel, um einer Infektion mit dem auslösenden Influenza-Virus entgegenzutreten. Da das Virus stark mutieren kann, sollten die Impfungen einmal im Jahr aufgefrischt werden, damit ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann. Da Viruserkrankungen wie die Grippe in den Wintermonaten gehäuft auftreten, gelten die Monate September bis November als bevorzugter Zeitraum für die Durchführung der Grippeimpfung. Der vollständige Impfschutz baut sich nach ungefähr 7 – 14 Tagen auf.
Häufig wird die echte Grippe mit grippalen Infekten verwechselt. Zwar ist auch der grippale Infekt eine Viruserkrankung, die echte Grippe, die Influenza ist in ihren Symptomen und Folgen jedoch wesentlich heftiger und ihr Verlauf kann im Extremfall zum Tode führen. Das Virus selbst ist dabei nur indirekter Auslöser. Es bewirkt eine Schwächung des Immunsystems, was das Eindringen von Bakterien in den Körper begünstigt. Risikogruppen sind daher alle Personen mit angegriffener Gesundheit und einem geschwächten Immunsystem. Dazu zählen vor allem kranke und alte Menschen sowie Säuglinge. Eine Infektion bei diesen Gruppen gilt als besonders risikoreich. Auch bei Personen, die berufsbedingt mit vielen anderen Personen in Kontakt kommen ist die Grippeimpfung zu empfehlen. Der Impfschutz hält allgemein bis zu 12 Monaten an.
Bei einer Infektion treten neben hohem Fieber häufig Lungenentzündungen auf, die mit speziellen Antibiotika behandelt werden müssen. Damit es nicht soweit kommt sollte die Grippeimpfung gerade bei gefährdeten Gruppen im Interesse ihrer Gesundheit einmal im Jahr durchgeführt werden.
Grippeimpfungen werden im Allgemeinen durch den Hausarzt vorgenommen. Die Krankenkassen übernehmen dabei die anfallenden Kosten. Säuglinge dürfen ab dem sechsten Lebensmonat und Schwangere ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft gegen Grippe geimpft werden.