Kindheitsblog

Von der Schwangerschaft bis zur Schule
 


Jedes Jahr gibt es Statistiken mit den beliebtesten Vornamen. Dieses Jahr sind die Namen Julian, Elias, Julia und Lena ganz vorne mit dabei. Aber auch Klassiker wie Melanie, Jessica, Martin und Stefan tummeln sich in der Namensliste.

Die beliebtesten Kindernamen sind Julia, Lena, Julian und Elias ©Flickr/badkleinkirchheim

Sie planen Nachwuchs oder erwarten bereits ein Kind und sind sich bezüglich der Namensgebung alles andere als sicher? Dann riskieren Sie doch einen Blick in die Liste der beliebtesten Vornamen des Jahres 2011. Und um die ganze Sache etwas spannender zu machen, rollen wir die Angelegenheit einfach mal von hinten auf. weiterlesen »


Nicht erst seit Neuestem ist es schwer für seine Kinder einen Namen zu finden. Aber dem Trend gemäß, der nicht zuletzt den Promis geschuldet ist, müssen die Namen unserer Kinder immer individueller werden.
Namen für Kinder © Flickr /Miro-FotoSo sind Namen wie die des Sohnes von Sylvestor Stallone “Sage Moonblood”, “Brooklyn” – so der Sohn von Victoria und David Beckham oder “Sunday Rose”, namentlich die Tochter von Nicole Kidman, in Deutschland undenkbar.

Aber anders als in zum Beispiel den USA darf nach deutschem Recht kein Name benutzt werden, der nicht eindeutig das Geschlecht bestimmt. Ein Name wie Brooklyn ist eben nicht geschlechtsspezifisch. In mehreren dicken Büchern sind alle Namen aufgeführt, die in Deutschland erlaubt sind. Es sind schon viele Paare unverrichteter Dinge und vielleicht auch etwas traurig nach Hause gegangen, ohne den gewollten Namen in die Geburtsurkunde eintragen zu können.

Bei uns sind momentan die skandinavischen Namen, wie Finya, aber auch nach wie vor die Namen aus dem Anglo – Amerikanischen Raum auf dem Vormarsch.


Baby © marcuzzoDas kennen Sie sicher: Alte Freunde aus der Schulzeit rufen Sie an und erzählen Ihnen recht amüsiert, dass die wohl eleganteste Mitschülerin aus der guten alten und natürlich auch längst vergangenen Schulzeit tatsächlich vor einigen Tagen ein Kind zur Welt gebracht hat. Salopp werden Sie sagen:” Na, und wie heißt das Kind? Jaqueline?” In der Leitung hören Sie Gelächter und dann: “Nein es heißt Bryan!”
Wenn Sie dies zum Schweigen bringt, da es Sie nahezu fassungslos macht, dann sind Sie nicht mehr allein auf dieser Welt. Man benötigt keine Statistiken mehr um den Mitmenschen klar zu machen wie abstrakt und neumodisch die Kindernamen aus der heutigen Zeit sind. Doch machen sich die Eltern des Kindes auch Gedanken darüber, dass der Name das Kind in der Tat in eine A, B oder C Klasse der Bevölkerung steckt. Ich bin mir sicher, dass dies nicht beabsichtigt ist und habe auch Verständnis für die Menschen, die einen Auslandsaufenthalt in einem Land wie Amerika gemacht haben und sich daher dem Land derart verbunden fühlen, dass sich die Wahl des Vornamen für das Kind ebenso und nahezu zwangsläufig darauf auswirkt. Doch was ist mit den Menschen in den Metropolen, die wohl an einen Trend denken und wahllos Kindernamen wie Brooklyn, Jaqueline, Chantall oder Kevin vergeben.
Jedoch beachte man auch den Trend zu alten und traditionellen Namen wie Johanna, Klara oder Sebastian. Dieses Vorgehen kommt aber nicht von ungefähr, vielleicht kann man sogar von einer Gegendemonstration sprechen.
Man sollte schlichtweg in Sachen Auswahl für Kindernamen viele Faktoren berücksichtigen!