Kindheitsblog

Von der Schwangerschaft bis zur Schule
 


Kanada hat als erste Nation den Stoff BPA (Bisphenol A) als gefährliche Substanz eingestuft. Vor allem Babyflaschen, aber auch Spielzeug ist mit diesem Material versetzt.

Der Vorteil ist, dass es bruchsicherer und leichter ist, als das Glas-Äquivalent. So wird nun auch in den USA diese Ware von einigen Supermarkt-Ketten aus dem Sortiment genommen.

Babyflasche © Flickr/pfly
Giftstoffe in der Babyflasche

Dieser Stoff Bisphenol A hat eine ähnliche Wirkung wie Östrogen. Gerade bei Kindern unter 18 Monaten kann dies zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Darüberhinaus soll das BPA Krankheiten wie Fettsucht, Diabetes, Krebs und sogar Erbschäden verursachen. Studien hierzu zeigen aber unterschiedliche Ergebnisse. weiterlesen »


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Tourette-Syndrom bei Kindern

Autor: Marie
abgelegt in: Krankheiten

Das Tourette-Syndrom tritt bei etwa 1 von 2000 Kindern auf. Es ist eher wahrscheinlich, dass es bei Jungen auftritt und es setzt meist im Alter zwischen 2 und 21 Jahren ein. Dabei treten Ticks auf, das sind immer plötzliche, sich wiederholende motorische oder verbale Ausdrücke oder Bewegungen. Es ist oft charakterisiert durch Schreien oder dem Zwang obszöne Wörter zu wiederholen.

Zu den motorischen Ticks können Zuckungen des Kopfes, Bewegungen der Augen oder verschiedene Gesichtsausdrücke bis hin zu Grimassen gehören. Einfache Ticks sind kurz und umfassen nur wenige Muskelgruppen, die man gezielt trainieren kann, um diese Ticks zu lindern. Auf den ersten Blick haben Kinder mit Tourette-Syndrom in der Regel einfache Ticks, aber im Laufe der Zeit können diese immer komplexer werden. Diese Ticks treten fast jeden Tag oder mehrere Male pro Tag auf und für die Erfüllung der diagnostischen Kriterien des Tourette-Syndroms, sollten die Ticks mindestens ein Jahr lang auftreten. Vor allem in Zeiten von Stress, Krankheit oder Müdigkeit verschlimmern sich die Ticks - sie sind in der Regel am schlimmsten, wenn ein Kind etwa 11 - 12 Jahre alt ist.

Die am häufigsten verwendeten Medikamente zur Bekämpfung von Ticks sind Clonidin, Guanfacin, Haloperidol und Pimozid. Es ist nicht bekannt, welche Ursachen das Tourette-Syndrom hat und es gibt noch keine Heilung. Die Symptome der Angststörung bei Kindern können sich aber im Laufe der Zeit verbessern und sogar im Erwachsenenalter ganz verschwunden sein.


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Wenn der Schwangerschaftskalender das Ende der 9 Monate anzeigt, hat die werdende Mutter im Optimalfall schon einiges hinter sich. Arztbesuche, Schwangerschaftsgymnastik, Therapiestunden und Gespräche mit dem Partner über die kommenden Wochen. Eine Entscheidung liegt aber noch vor ihr: Wo und wie soll die Geburt stattfinden?

Es ist nämlich nicht unbedingt notwendig, im Krankenhaus zu entbinden. Natürlich ist das heutzutage der gängigste Weg, trotzdem entscheiden sich jedes Jahr viele Frauen aus dem ein oder anderen Grund für eine alternative Form des Gebärens. Damit ist nicht der Kaiserschnitt gemeint, der ja auch innerhalb der Krankenhausmauern vollzogen werden muss. Diese Form der Geburt auf Wunsch durchzuführen, ist mir sowieso nicht geheuer. Die Geburt ist schließlich etwas natürliches und es ist nicht einzusehen, warum man die Schwangere einem zusätzlichen Risiko aussetzt, wenn nicht medizinische Gründe dafür sprechen.

Trotzdem kann man sich überlegen, mit Hilfe einer Hebamme zu Hause zu gebären. Das hat den Vorteil, dass man sich in gewohnter Umgebung befindet und der Stress für einen selbst und die Angehörigen im Optimalfall weniger stark ist. Schließlich kann man nach der Geburt im eigenen Bett einschlafen und von der eigenen Familie / dem Partner gepflegt werden. Geburten in dieser klassischen Weise sollten nur durchgeführt werden, wenn die Mutter sich in guter Verfassung befindet. Außerdem ist natürlich immer ein Risiko vorhanden - auf eine Frühgeburt kann nicht so gut reagiert werden und sollte etwas schief gehen, ist kein ausgebildetes Ärzteteam zur Stelle, um zu helfen. Auf der anderen Seite haben die Menschen seit Urzeiten ihre Kinder allein zur Welt gebracht, und die Hebammen in Deutschland sind bestens ausgebildet.

Es ist halt einfach eine Frage, wobei man sich wohler fühlt. Wenn einem der Krankenhaustrubel ein Gefühl von Sicherheit gibt, dann wird auch die Geburt reibungsloser ablaufen. Wenn sich dieses Gefühl eher durch das vertraute Heim herstellen lässt und medizinisch nichts dagegen spricht, dann ist wohl eine Geburt zu Hause vorzuziehen. Schließlich muss bei einer Entbindung zuerst auf die Schwangere geachtet werden!


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Kinderpsychologie ist ein sehr komplexes Thema, dass immer wieder auf den Plan rückt, wenn Eltern Probleme mit ihrem Nachwuchs haben. Da der Mensch aber von Geburt an entwickelt werden muss, tragen Eltern und auch Erziehungseinrichtungen eine große Verantwortung. Grundsätzlich lässt sich aber auf den Erkenntnissen der zurückliegenden Jahre festhalten, dass psychische Fehlentwicklungen bei einem Kind wesentlich besser therapierbar sind als später bei einem Erwachsenen.

Eltern sollten ungewöhnliche Entwicklungen ihres Kindes permanent im Auge behalten. Aus einer zunächst harmlos erscheinenden Anomalie kann sich später eine komplexe Problematik entwickeln. Um wirklich sicher zu gehen, raten Experten immer wieder zu einem Besuch eines Psychiater. Diese sind nicht nur bei psychologischen, sondern auch bei körperlichen Problemen kompetent ausgebildet.

Um diese komplexe Thema besser zu verstehen, helfen an dieser Stelle sicherlich nur Beispiele. So kann es sein, dass ein Kind auf bestimmte sich verändernde Lebenssituationen mit körperlichen Beschwerden reagiert. Treten plötzlich Probleme im Kindergarten oder Zuhause auf, reagieren Kinder sehr empfindlich. Einige Eltern berichteten von Selbstverletzungen, andere wiederum von Verstopfungen. Schon anhand dieser beiden Beispiele wird deutlich, dass die späteren Folgen körperlicher Natur (Verstopfung) und auch psychologischer Natur (Selbstverletzung) sein können.

Ist es schon so weit gediehen, sollte man keinesfalls als Eltern den Gang in eine Sprechstunde eines Kinderpsychologen scheuen. Falsche Scham führt an dieser Stelle nur zu einer Fehlentwicklung des Kindes. Man sollte keine Risiken eingehen und sich den Rat eines Fachmannes einholen. Mit etwas Geduld lässt sich das Problem mittels einer geeigneten Therapie problemlos aus der Welt schaffen.


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Schon 12% der werdenden Mütter sind heute über 35 Jahre und ihre Zahl wächst ständig. Noch vor 10 Jahren galt jede Frau ab 35 als „Risikoschwangere“. Man kann sich leicht vorstellen, dass der dadurch entstandene Druck so viele Ängste mit sich brachte, dass die werdende Mutter in ihrer Sorge das Risiko schließlich selbst erzeugte.

Da ältere Mütter aber häufig gesünder leben und in Beruf oder Selbstständigkeit etabliert sind, können sie auch gelassener durch die Schwangerschaft gehen - und das minimiert sogar ein Risiko.

Eine optimale Gesundheitsüberwachung ist also das A und O. Tritt in der Familie Diabetes auf, so stellt dies tatsächlich ein Risiko dar. Auch Bluthochdruck ist eine ernste Gefahr, die genau kontrolliert werden muss. Bedingt durch Diabetes kann bei älteren Schwangeren eine Plazentainsuffizienz auftreten. Das kann bedeuten, dass das Ungeborene über einen längeren Zeitraum mit Sauerstoff unterversorgt wird.

Schwere Behinderungen oder eine Totgeburt wären die fatale Folge. Akuter Nährstoffmangel kann auch eine Schwangerschaftsvergiftung nach sich ziehen.

Die Gefahr, dass ältere Schwangere ein Kind mit „Trisomie 21“ gebären, ist relativ hoch, sie steigt proportional zum Schwangerschaftsalter. Statistisch gesehen kommt auf 1500 Geburten bei 25jährigen Frauen eine Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom, bei 44jährigen schon eine auf 30 Geburten.

Zwar kann man heute sehr früh eine Diagnose beim Ungeborenen erstellen, doch bleibt die Frage einer Abtreibung mit den unweigerlich damit verbundenen Schuldgefühlen im Raum und bedeutet für die Eltern eine große Belastung.


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