In vielen Forschungszweigen stehen die Japaner mit der Roboter-Technolgie ganz vorne. Bereits die Kleinsten spielen mit Robotern und das ergibt ein anderes Verständnis für Technologie, die bereits im Kindesalter beginnen kann. Das ist auch hierzulande möglich mit den LEGO Mindstormes.
Das macht doch Laune: Basteln und Spielen mit High-Tech. Die LEGO Mindstorms sind Legosteinchen, die programmierbar sind. Im Inneren gibt es das RCX, das Robotics Command System.
Das ist ein Verbund aus einer Recheneinheit, Elektromotoren und Sensoren. Mit dieser Technik kann man Roboter oder andere beweglichen Konstruktionen erstellen.

LEGO Mindstormes wurde zusammen mit dem MIT entwickelt.
Diese Systeme hat Lego in Zusammenarbeit mit dem MIT erarbeitet, das durchaus als Lern-Spielzeug angedacht war. Damit kann man schon im Kinderzimmer ein richtiger Ingenieur sein und allerlei Formen und Sorten von Anlagen und Robotik bauen.
Ergänzend gibt es noch die Lego Spybotics. Diese beinhalten Motoren und Senoren und können die Bauteile präzisieren. Das ist aber eher etwas für Fortgeschrittene. Als Anfänger sollte man sich mit den Basiskästen begnügen, diese sind in den Kästen der folgenden Versionen erhalten:
Bei den Mindstorm-Paketen gibt es in der Zwischenzeit sogar schon Versions-Upgrades bis zu 2.0. Diese Version enthält einen Roboter, der zum Teil auseinandernehmbar ist. Software gibt es dafür reichlich, selbst von Microsoft.
Ein gutes Weihnachtsgeschenk für alle Ingenieure und Informatiker der kommenden Generation.
Der begehrte Kritikerpreis “Spiel des Jahres” hat seit 2001 einen Ableger, der sich auf Kinderspiele spezialisiert. In diesem Jahr heißt der Gewinner “Wer war’s?”. Der Verlag Ravensburger, welcher das von Reiner Knizia ausgedachte Spiel vertreibt, wirbt für ein “spannedes, kooperatives Spiel für die ganze Familie”.
Vorweg: Für den nächsten Familienurlaub ist das Spiel auf jeden Fall geeignet, es sollten nur ausreichend Batterien mitgenommen werden!
Im Spiel muss der Dieb eines goldenen Rings gefunden werden. Dazu durchsuchen die Spieler ein Schloss, in dessen Räumen Tiere wohnen. Findet der Spieler das Lieblingsfutter des Tieres, ist dieses sein Freund und verrät ihm Details über den Dieb. Dazu werden mit Würfel und Spielfigur die verschiedenen Räume durchsucht.
Das Spiel ist eine Mischung verschiedener Elemente: Der um die Spieler herumgeisternde Schlossgeist erinnert an “Hugo, das Schlossgespenst“, die elektronische Box (Batteriebetrieben und ziemlich stromfressend) an diverse ältere Versuche, Interaktivität herzustellen und die detektivische Spurensuche an Klassiker wie Cluedo.
Das Ganze ist sehr hübsch aufgemacht und für Kinder ab 6 Jahren freigegeben. Einzige Nachteile sind meiner Meinung nach der Batterieverbauch der sprechenden Box und der voreingestellte Schwierigkeitsgrad: “Mittel” ist für Spielanfänger ziemlich schwierig, man sollte auf “leicht” umstellen, um seine Kinder nicht zu überfordern.
Ansonsten ist die Mischung der altbekannten Elemente meiner Meinung nach gut gelungen. Das Spiel ist durch die ansprechende grafische Verarbeitung und die sprechende Box lustig und schön anzusehen. Die Dauer beträgt 30-45 Minuten.
Kindergeburtstage können für die gastgebenden Eltern zu einer wahren Tortur ausarten ausarten, insbesondere dann, wenn für die Kleinen keine passende Beschäftigung gefunden. Deshalb ist es fast immer zwingend notwendig ein kleines Repertoire an Kindergeburtstagsspielen vorrätig zu haben. Mit etwas Geschick und unter dem Einsatz von sehr wenigen Mitteln lassen sich Kinder über Stunden beschäftigen, haben Spaß und Freude.
Der Klassiker unter den Spielen ist natürlich das Topfschlagen. Dem suchen Kind werden die Augen verbunden und ein Quirl zum Schlagen in die Hand gegeben. In der Zwischenzeit wird ein Topf mit einem schönen Präsent umgekehrt auf dem Boden drapiert und das Kind muss sich dann unter den Rufen von heiß und kalt der anderen Kinder klopfend auf die Suche nach dem Topf begeben.
Ein beliebtes Spiel bei den Kindern ist auch das Schokoladenwettessen, wo sich die Kinder gemeinsam an einen Tisch setzen. Die Kinder müssen dann reihum würfeln und wenn eines von ihnen eine Sechs gewürfelt hat, muss es schnell eine Mütze aufsetzen, einen Schal umlegen und Handschuhe anziehen, um dann mit Messer und Gabel sich Stücke von der Schokolade abzuschneiden. Währenddessen versuchen natürlich die anderen Kinder ebenfalls eine Sechs zu würfeln, um in den Genuss der Schokolade zu kommen. Wer bisher also seinen Nachwuchs bei der Kindererziehung nicht für das Anziehen begeistern konnte, wird es mit dem Schokoladenwettessen garantiert schaffen.
Ab einem bestimmten Alter lohnen sich auch schöne Brettspiele, wie Mensch ärgere dich nicht oder Dame, damit die Kinder einen unterhaltsamen Tag verleben. Alternative Spiele mit mehr Bewegung sind Eierlauf und Sackhüpfen.
Wen faszinieren sie nicht – die bunt-schillernden Kugeln, die selbst Erwachsene immer wieder an die Kindheit erinnern? Erst recht erfreuen sich die Kleinen daran.
Seifenblasenlauge hat natürlich ihren Preis. Und oft ein unbedachter Schritt - und schon ist die “magische Flüssigkeit” dahin.
Warum dann nicht einfach selbst herstellen? Gerade bei den steigenden Temperaturen, bei denen sich die Kleinen noch mehr draußen aufhalten, eine tolle und vor allem sehr preiswerte Idee.
Das Rezept:
Nehmen Sie 200 ml heißes Wasser und lösen Sie darin 150 ml Neutralseife, 100 g Zucker und 8 g Tapetenkleister auf. Diese fertige Mischung sollte nun etwa einen Tag ruhen. Danach vermengen Sie das Ganze mit 1 Liter Wasser - umrühren - und fertig! So einfach!
Eine einfache kleine Flasche aus Plastik oder eine längliche Dose mit Deckel, in den Sie ein Loch bohren, sowie ein Trinkhalm reichen völlig aus, um tollen Spaß zu haben. Wichtig: bitte damit ins Freie gehen. Denn in der Wohnung ist die glitschige Seifenblasenlauge zurecht mit Vorsicht zu genießen und so mancher fiel deswegen schon auf die Nase.
Ein Tipp für den nächsten Kindergeburtstag:
Beschriften Sie mehrere wiederverschließbare Fläschchen mit den Namen der kleinen geladenen Gäste. Diese können Sie dann entweder als Geschenk mit nach Hause geben, als Gewinn für ein Ratespiel etc. verschenken und vieles mehr.
Viel Spaß!