In den Kinderzimmern findet sich alles was das kleine Kinderherz begehrt – Babyrasseln, Kuscheltiere, Puppen oder Spielzeugautos. Doch das EU-Schnellwarnsystem Rapex warnt beim Kauf der Spielwaren vor gefährlichen Produkten.
Allein im Jahr 2008 wurden 1500 Konsumgüter in Europa entdeckt, die gravierende Mängel aufweisen – darunter 498 Spielsachen. Der größte Teil - nämlich 59 % - kommen aus China. Aber selbst bei Produkten aus der europäischen Union wurden diese Mängel festgestellt.
Seit 2004 listet das Alarmsystem Rapex gefährliche Produkte, die ein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko darstellen, auf. Das System funktioniert immer besser, so dass immer weniger Spielsachen durch das Sicherheitsnetz schlüpfen. Dennoch sind noch immer Waren unterwegs, die weiterlesen »
Heute leiden beinahe 11 Millionen Deutsche, darunter jedes 6. Kind an der Allergie auf bestimmte Pflanzenpollen, dem sogenannten Heuschnupfen – Tendenz steigend. Aber was verursacht eigentlich diese lästigen Beschwerden, wie Niesattacken, Schniefnase und juckende, tränende Augen?
Der Grund ist eine Überreaktion des Körpers auf bestimmte Blüten-, Baum-, und Gräserpollen. Diese Stoffe (Allergene) werden dann von unserem Körper als „Feinde“ erkannt und führen zur Freisetzung großer Mengen an Entzündungsstoffen, hauptsächlich Histamin. Neben den Schnupfsymptomen fühlen sich die Betroffenen meist müde und abgeschlagen oder leiden unter Kopfschmerzen. Dies kann bei Kindern häufig zu eingeschränkter schulischer Leistung und vermehrter körperlicher Unruhe führen.
Woran erkenne ich denn eigentlich, dass mein Kind an Heuschnupfen leidet? Eine erste Diagnose lässt sich ja schon anhand der typischen Beschwerden erstellen, aber Bestätigung erhält man durch eine Blutuntersuchung beim Kinderarzt, welche zudem die Gruppe des auslösenden Allergens eingrenzt. Sollte der Test positiv ausfallen, lässt sich die Allergie relativ gut mit Medikamenten, wie Antiallergischen Arzneimitteln, in den Griff bekommen. Für Kinder gibt es da auch schon Mittel in Form von Säften mit beispielsweise Bananengeschmack. Ideal für Kinder ist außerdem Allergoprävent ®, eine Art Nasensalbe, die als Filter gegen Pollen fungiert. Durch seine rein äußerliche Anwendung, welche somit keine Nebenwirkungen inne hat, kann es beliebig oft angewendet werden.
Aber neben der medikamentösen Behandlung ist es besonders wichtig Pollen zu meiden. Der Pollenflugkalender gibt dazu alle wichtigen Informationen, wann, welche Pollen am stärksten fliegen. Schon im Alltag kann man den Kontakt mit Pollen einfach umgehen, indem weiterlesen »
Nach neun Monaten Wartezeit steht die Geburt nun bald bevor und sie wissen noch nicht, wie und wo sie entbinden sollen und wollen? Wichtig ist, dass sie sich wohlfühlen, den je entspannter sie sind, umso reibungsloser wird die Geburt verlaufen.
Die Phasen der Schwangerschaft lassen sich einfach beschreiben: Eisprung, Befruchtung, Heranwachsen des Embryos und schließlich die Geburt. In jeder Phase verändert sich ihr Körper und sie erleben täglich Neues, bis hin zum Wunder der Geburt. Wo und wie diese ablaufen soll, ist ihnen überlassen, aber im Folgenden finden sie einige wichtige Hinweise und Tipps, die ihnen die Entscheidung erleichtern soll.
Die Wassergeburt
Wenn sie sich während der Geburtsvorbereitung schon einmal Gedanken über eine Wassergeburt gemacht haben, dann sollten sie den Gedanken nicht gleich wieder verwerfen. Diese sanfte Art der Geburt kann für das Baby nur gut sein. Es kommt in einer, sowohl geräusch- als auch lichtgedämpften Atmosphäre zur Welt. Da es schon neun Monate im flüssigen Fruchtwasser gelegen hat, wird es in einer vertrauten Umgebung geboren und kann sich leichter an die Außenwelt anpassen. weiterlesen »
Nach den zahlreichen Besuchern in Hamburg zieht die BABYWELT nun weiter. Nächster Halt sind München sowie Berlin und Köln.
Der Erfolg der BABYWELT kam überraschend aber berechtigt. Unter dem Motto “Informieren, Unterhalten, Lernen, Austauschen und Einkaufen” kamen 115 Aussteller und etliche Besucher in Hamburg zusammen. Nun findet die Messe als nächstes am 24. bis 26. Oktober in München statt. Ihren Erfolg macht die Interaktivität der Messe aus. Besucher können an Kurz-Workshops und Vorträge von Experten zu Themen wie Frühförderung, Babyturnen, Baby-Zeichensprache, Kinderernährung, Einschlafmethoden, Stilltechniken oder zur Geburtsvorbereitung teilnehmen. Sie finden des Weiteren Produktpräsentationen, Podiumsdiskussionen und ein vielseitiges Bühnenprogramm.
Besonderer Beliebtheit erfreut sich sicherlich auch wieder das Fotoshooting mit dem Kooperationspartner und Familienmagazin ELTERN. Hierbei können sich Familien wie auf einem echten Eltern-Titelbild ablichten lassen. In den kommenden Tagen wird das Rahmenprogramm unter Babywelt-Messe veröffentlicht und man kann sich für unterschiedliche Veranstaltungen anmelden.
Falls die Kleinen auf der Messe trotzdem ungeduldig werden sollten, gibt es natürlich auch ein Spielparadies und ein Bilderbuchkino, sowie Lesungen unterhaltender Kindergeschichten. Die Babywelt-Messe ist somit für Schwangere, junge Eltern und Paaren mit Kinderwunsch einen Besuch wert. Hier nochmal ein Überblick:
Was? Babywelt-Die Messe rund ums Kind
Wann? 24. bis 26.10. München, 07. bis 09.11. Berlin, 14. bis 16.11. Köln
Wie viel? Regulär 10.00€, Ermäßigt 7.00€, Kinder bis 10 Jahre haben freien Eintritt.
Immer häufiger leiden Menschen auch im Sommer an grippalen Infekten. Besonders Kinder sind von ihnen betroffen, da ihre Abwehrkräfte oft noch nicht ausreichen, um den Viren entgegen zu wirken. Die sogenannten „Enteroviren“, die ganz besonders in der warmen Jahreszeit vorkommen, sind häufig der Auslöser. Laut einer Studie sind 92 % der Menschen selbst schuld, dass sie erkranken.
Unvernunft im alltäglichen Leben bietet den Viren optimale Bedingungen. So sollte man zum Beispiel seinen erhitzen, geschwitzten Körper keiner Zugluft aussetzen. Das ist natürlich gerade im Sommer bei eingeschalteten Klimaanlagen und geöffneten Fenstern schwierig aber durchaus notwendig.
Neben Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen zählen Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen zu den häufigsten Sommergrippe Symptomen. Diese können durchaus mit Medizin aus der Apotheke behandelt werden. Sollten sich die Symptome aber nicht bessern wird dringend geraten einen Arzt aufzusuchen.
Sie verbreitet sich recht schnell und kann besonders bei großen Menschenansammlungen ihre Viren schnell und gut verbreiten. weiterlesen »
Windpocken sind eine klassische Kinderkrankheit. Aufgrund der hohen Durchseuchung haben die meisten Deutschen bereits in ihrer Kindheit die Windpocken.
“Hohe Durchseuchung” klingt gefährlich, bedeutet aber nur, dass die Krankheit sehr stark verbreitet ist. Deswegen kriegen viele Kinder diese Krankheit. Wer einmal Windpocken gehabt hat, ist danach gegen die Erreger immun. Ausnahmen gibt es, wenn die Krankheit in der frühen Kindheit nur leicht auftritt, weil sich dann noch nicht genügend Antikörper bilden konnten. weiterlesen »
Wenn der Schwangerschaftskalender das Ende der 9 Monate anzeigt, hat die werdende Mutter im Optimalfall schon einiges hinter sich. Arztbesuche, Schwangerschaftsgymnastik, Therapiestunden und Gespräche mit dem Partner über die kommenden Wochen. Eine Entscheidung liegt aber noch vor ihr: Wo und wie soll die Geburt stattfinden?
Es ist nämlich nicht unbedingt notwendig, im Krankenhaus zu entbinden. Natürlich ist das heutzutage der gängigste Weg, trotzdem entscheiden sich jedes Jahr viele Frauen aus dem ein oder anderen Grund für eine alternative Form des Gebärens. Damit ist nicht der Kaiserschnitt gemeint, der ja auch innerhalb der Krankenhausmauern vollzogen werden muss. Diese Form der Geburt auf Wunsch durchzuführen, ist mir sowieso nicht geheuer. Die Geburt ist schließlich etwas natürliches und es ist nicht einzusehen, warum man die Schwangere einem zusätzlichen Risiko aussetzt, wenn nicht medizinische Gründe dafür sprechen.
Trotzdem kann man sich überlegen, mit Hilfe einer Hebamme zu Hause zu gebären. Das hat den Vorteil, dass man sich in gewohnter Umgebung befindet und der Stress für einen selbst und die Angehörigen im Optimalfall weniger stark ist. Schließlich kann man nach der Geburt im eigenen Bett einschlafen und von der eigenen Familie / dem Partner gepflegt werden. Geburten in dieser klassischen Weise sollten nur durchgeführt werden, wenn die Mutter sich in guter Verfassung befindet. Außerdem ist natürlich immer ein Risiko vorhanden - auf eine Frühgeburt kann nicht so gut reagiert werden und sollte etwas schief gehen, ist kein ausgebildetes Ärzteteam zur Stelle, um zu helfen. Auf der anderen Seite haben die Menschen seit Urzeiten ihre Kinder allein zur Welt gebracht, und die Hebammen in Deutschland sind bestens ausgebildet.
Es ist halt einfach eine Frage, wobei man sich wohler fühlt. Wenn einem der Krankenhaustrubel ein Gefühl von Sicherheit gibt, dann wird auch die Geburt reibungsloser ablaufen. Wenn sich dieses Gefühl eher durch das vertraute Heim herstellen lässt und medizinisch nichts dagegen spricht, dann ist wohl eine Geburt zu Hause vorzuziehen. Schließlich muss bei einer Entbindung zuerst auf die Schwangere geachtet werden!
Wenn man schwanger ist, dann erliegt man leicht einem weit verbreiteten Fehlurteil. Überall heißt es, Schwangere sollten sich schonen. Das stimmt aber nur in Bezug auf wirklich anstrengende Tätigkeiten und psychische Belastungen.
Sport lässt es sich dagegen sehr wohl treiben, genauso wie auf Sex während der Schwangerschaft nicht verzichtet werden muss. Sportliche Frauen sollten nicht aufhören, Sport zu treiben. Im Gegenteil: Ein Fortführen der Übungen hilft dem Körper, die 40 Wochen Maximalbelastung zu überstehen und sorgt im Normalfall für einen reibungsloseren Geburtsablauf.
Natürlich muss man es im Laufe der Zeit ruhiger angehen lassen. Es empfiehlt sich beispielsweise, von Gymnastik auf Aquafitness umzusteigen. Sportarten wie Fußball, Inlineskating oder Tennis sollten überhaupt nicht verfolgt werden. Für Schwangere geeignet ist Sport, bei dem ohne großen Ruck oder aprubte Bewegungen kontinuierlich am Aufbau von Muskeln gearbeitet wird.
Außerdem sollten vollkommen unsportliche Frauen eine Weile warten, bis sie mit Sportübungen beginnen. Generell spricht man davon, dass jemand, der lange keinen Sport gemacht hat, erst in der 15. Woche nach Schwangerschaftsbeginn damit beginnen sollte.
Natürlich ist Sport in der Schwangerschaft kein Muss. Viele Menschen haben ihr ganzes Leben keinen Sport getrieben und sind gut damit gefahren, andere haben extra für die Schwangerschaft Pause gemacht - in der Theorie hilft eine leichte sportliche Betätigung aber dabei, Geist und Körper fitzuhalten und einer möglichen Fehlgeburt vorzubeugen.
Um die Gesundheit zu erhalten sind vorbeugende Maßnahmen oft die beste Medizin. Dies gibt besonders im Hinblick auf gefährliche Infektionskrankheiten wie die Grippe. Grippeimpfungen sind hier das einzig wirksame Mittel, um einer Infektion mit dem auslösenden Influenza-Virus entgegenzutreten. Da das Virus stark mutieren kann, sollten die Impfungen einmal im Jahr aufgefrischt werden, damit ein ausreichender Schutz gewährleistet werden kann. Da Viruserkrankungen wie die Grippe in den Wintermonaten gehäuft auftreten, gelten die Monate September bis November als bevorzugter Zeitraum für die Durchführung der Grippeimpfung. Der vollständige Impfschutz baut sich nach ungefähr 7 – 14 Tagen auf.
Häufig wird die echte Grippe mit grippalen Infekten verwechselt. Zwar ist auch der grippale Infekt eine Viruserkrankung, die echte Grippe, die Influenza ist in ihren Symptomen und Folgen jedoch wesentlich heftiger und ihr Verlauf kann im Extremfall zum Tode führen. Das Virus selbst ist dabei nur indirekter Auslöser. Es bewirkt eine Schwächung des Immunsystems, was das Eindringen von Bakterien in den Körper begünstigt. Risikogruppen sind daher alle Personen mit angegriffener Gesundheit und einem geschwächten Immunsystem. Dazu zählen vor allem kranke und alte Menschen sowie Säuglinge. Eine Infektion bei diesen Gruppen gilt als besonders risikoreich. Auch bei Personen, die berufsbedingt mit vielen anderen Personen in Kontakt kommen ist die Grippeimpfung zu empfehlen. Der Impfschutz hält allgemein bis zu 12 Monaten an.
Bei einer Infektion treten neben hohem Fieber häufig Lungenentzündungen auf, die mit speziellen Antibiotika behandelt werden müssen. Damit es nicht soweit kommt sollte die Grippeimpfung gerade bei gefährdeten Gruppen im Interesse ihrer Gesundheit einmal im Jahr durchgeführt werden.
Grippeimpfungen werden im Allgemeinen durch den Hausarzt vorgenommen. Die Krankenkassen übernehmen dabei die anfallenden Kosten. Säuglinge dürfen ab dem sechsten Lebensmonat und Schwangere ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft gegen Grippe geimpft werden.