Kindheitsblog

Von der Schwangerschaft bis zur Schule
 


Archiv: Schwangerschaft

Ungewollte Kinderlosigkeit ist in unserer Gesellschaftfast  kein Problem mehr. Entweder man adoptiert ein Kind oder man läßt sich künstlich befruchten. Ein Facharzt für Gynäkologie muß ein Überweisung zu einer Klinik austellen.

Voruntersuchungen bzw. Nachweise über die Unfruchtbarkeit müssen in Form von BIF Unterlagen, Hormonanalysen der Frau  ein Spermiogramm, evtl. vorliegende OP-Berichte z.B. über Bauchspiegelungen der Frau mit Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter (Chromopertubation) sowie einen Hepatitis- und HIV-Test beider Partner und die Testung auf Röteln-Impfschutz der Frau mitgeführt werden.

Das Vorliegen der Befunde ist aber beim ersten Beratungsgespräch nicht zwingend erforderlich. Unter bestimmten Bedingungen übernimmt die Krankenkasse die  Kosten für eine künstliche Befruchtung.

Voraussetzungen sind, dass das Paar verheiratet ist, die Frau das vollendete 40. Lebensjahr nicht überschritten hat. Ferner muß eine Notwendigkeit für die künstliche Befruchtung konstatiert werden, mit einer realistischen Aussicht auf Erfolg.

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Nach neun Monaten Wartezeit steht die Geburt nun bald bevor und sie wissen noch nicht, wie und wo sie entbinden sollen und wollen? Wichtig ist, dass sie sich wohlfühlen, den je entspannter sie sind, umso reibungsloser wird die Geburt verlaufen.

Geburtsvorbereitung - Wie und wo entbinden?©flickr / hugrakka

Die Phasen der Schwangerschaft lassen sich einfach beschreiben: Eisprung, Befruchtung, Heranwachsen des Embryos und schließlich die Geburt. In jeder Phase verändert sich ihr Körper und sie erleben täglich Neues, bis hin zum Wunder der Geburt. Wo und wie diese ablaufen soll, ist ihnen überlassen, aber im Folgenden finden sie einige wichtige Hinweise und Tipps, die ihnen die Entscheidung erleichtern soll.

Die Wassergeburt

Wenn sie sich während der Geburtsvorbereitung schon einmal Gedanken über eine Wassergeburt gemacht haben, dann sollten sie den Gedanken nicht gleich wieder verwerfen. Diese sanfte Art der Geburt kann für das Baby nur gut sein. Es kommt in einer, sowohl geräusch- als auch lichtgedämpften Atmosphäre zur Welt. Da es schon neun Monate im flüssigen Fruchtwasser gelegen hat, wird es in einer vertrauten Umgebung geboren und kann sich leichter an die Außenwelt anpassen. weiterlesen »


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Eine Schwangerschaft ist für jedes Paar mit Momenten des Glücks und der Freude verbunden. Nicht selten haben aber gerade die werdenden Mütter viele Sorgen und Ängste zu überstehen. Diese verstärken sich noch mehr, wenn der behandelnde Arzt von einer Risikoschwangerschaft spricht.

Aber was ist das eigentlich?

Risikoschwangerschaft-Bin auch ich gefährdet?

Bei Risikoschwangerschaften wird es nicht ausgeschlossen, dass während der Schwangerschaft oder der Geburt Komplikationen eintreten, die Mutter und Kind gefährden könnten.

Die meisten Risiken können jedoch durch eine intensive Betreuung und Versorgung während der Schwangerschaft, reduziert werden.

Einige Kriterien, welche Frau eine Risikoschwangerschaft zu erwarten hat, sind im Folgenden benannt:

- frühere Fehl-, Früh- oder Totgeburten

- Diabetes

- Herz-, Kreislauf oder Nierenerkrankung

- Schwangerschaftvergiftung

- Mehrlinge werden erwartet

- Kind liegt quer

- Mutter ist unter 18 oder über 35 Jahre alt.


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Wenn der Schwangerschaftskalender das Ende der 9 Monate anzeigt, hat die werdende Mutter im Optimalfall schon einiges hinter sich. Arztbesuche, Schwangerschaftsgymnastik, Therapiestunden und Gespräche mit dem Partner über die kommenden Wochen. Eine Entscheidung liegt aber noch vor ihr: Wo und wie soll die Geburt stattfinden?

Es ist nämlich nicht unbedingt notwendig, im Krankenhaus zu entbinden. Natürlich ist das heutzutage der gängigste Weg, trotzdem entscheiden sich jedes Jahr viele Frauen aus dem ein oder anderen Grund für eine alternative Form des Gebärens. Damit ist nicht der Kaiserschnitt gemeint, der ja auch innerhalb der Krankenhausmauern vollzogen werden muss. Diese Form der Geburt auf Wunsch durchzuführen, ist mir sowieso nicht geheuer. Die Geburt ist schließlich etwas natürliches und es ist nicht einzusehen, warum man die Schwangere einem zusätzlichen Risiko aussetzt, wenn nicht medizinische Gründe dafür sprechen.

Trotzdem kann man sich überlegen, mit Hilfe einer Hebamme zu Hause zu gebären. Das hat den Vorteil, dass man sich in gewohnter Umgebung befindet und der Stress für einen selbst und die Angehörigen im Optimalfall weniger stark ist. Schließlich kann man nach der Geburt im eigenen Bett einschlafen und von der eigenen Familie / dem Partner gepflegt werden. Geburten in dieser klassischen Weise sollten nur durchgeführt werden, wenn die Mutter sich in guter Verfassung befindet. Außerdem ist natürlich immer ein Risiko vorhanden - auf eine Frühgeburt kann nicht so gut reagiert werden und sollte etwas schief gehen, ist kein ausgebildetes Ärzteteam zur Stelle, um zu helfen. Auf der anderen Seite haben die Menschen seit Urzeiten ihre Kinder allein zur Welt gebracht, und die Hebammen in Deutschland sind bestens ausgebildet.

Es ist halt einfach eine Frage, wobei man sich wohler fühlt. Wenn einem der Krankenhaustrubel ein Gefühl von Sicherheit gibt, dann wird auch die Geburt reibungsloser ablaufen. Wenn sich dieses Gefühl eher durch das vertraute Heim herstellen lässt und medizinisch nichts dagegen spricht, dann ist wohl eine Geburt zu Hause vorzuziehen. Schließlich muss bei einer Entbindung zuerst auf die Schwangere geachtet werden!


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Sie ist eines der schönsten Momente im Leben einer Frau: Die Geburt eines Kindes. Und das lässt sich natürlich auch feiern, nämlich mit einer Babyparty. Die Babyparty ist zwar eine amerikanische Tradition, erfreut sich aber auch in Deutschland einer zunehmend großen Beliebtheit. Denn die Babyparty feiert die werdende Mutter und ihr ungeborenes Kind.

Babyparty

Eine Babyparty muss geplant und organisiert werden. Und hierfür zeigen sich die Freundinnen oder die Familie der werdenden Mutter verantwortlich. Die beste Zeit für eine Babyparty, zu der ausschließlich Frauen eingeladen werden, ist sechs bis acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. Und eine Babyparty kann nicht kitschig genug sein. Für die Dekoration eignen sich unter anderem Girlanden, Luftballons und Konfetti, die sich farblich nach dem Geschlecht des Kindes richten können. Und auch die Speisen und Getränke können kindgerecht oder schwangerschaftstypisch aufgetischt werden.

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Schwanger sein, das heißt schön sein, das heißt stolz sein. Und die Schwangerschaft ist eines der schönsten, aber auch eines der kurzlebigsten Momente im Leben einer Frau. Aber dieser Moment kann festgehalten werden, nämlich mit einer Bauchmaske. Denn die Bauchmaske ist ein Stück weiblicher Zeitgeschichte, die erinnert und gefühlt werden will.

Die Bauchmaske ist ein individueller Abdruck des Babybauches in Gips, der ab der 32. Schwangerschaftswoche genommen werden sollte. Denn dann hat der Babybauch eine optimale Form. Der Gipsabdruck des Babybauches ist für die werdende Mutter ebenso unbedenklich wie für das ungeborene Kind.

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Warum bringt der Storch die Kinder?

Autor: Christine Winhard
abgelegt in: Allgemein, Schwangerschaft

Dass der Storch die Kinder nicht bringt, das weiß inzwischen (fast) jeder. Doch noch immer wird der Vogel, der ein kleines Bündel im Schnabel trägt, für vielerlei Karikaturen, Anekdoten, ja sogar für Filme verwendet. Ein Beispiel dafür ist der Walt-Disney-Film “Dumbo”, in dem zu Beginn der Geschichte der kleine Elefant Dumbo von einem Storch schwer schnaufend “geliefert” wird.

Die Überlieferungen besagen u. a. auch,  dass bei Kinderwunsch Zucker auf die Fensterbank zu streuen sei. Wenn der Storch kommt, so beißt er die Mutter ins Bein. Sie muss danach sofort das Bett hüten und wenige Zeit darauf legt er ihr ein Kindlein ins Bett.

Doch woher kommt der Mythos des kinderbringenden Storches?

Dazu gibt es vielerlei Aussagen:

  • Das Heilkraut “Storchschnabel”, als Tee täglich von beiden Elternteilen kalt getrunken, soll den Kinderwunsch erfüllen.

Storchschnabel py pixelio/Peter Röhl

  • In europäischen Ländern, in denen Störche auf dem Dach nisten, soll der Storch als Dank für die “Gastfreundschaft” und Geschenk durch den Kamin ein Kind bringen.

Storchennest by Pixelio/Ralf Reuter

  • Störche halten sich vorwiegend in der Nähe von Brunnen, Mooren, Quellen und Tümpeln auf. Der Sage nach halten sich auch die Seelen ungeborener Kinder dort auf. Der Storch fischt die Kinder heraus und bringt sie der Mutter, nachdem er sie ins Bein gebissen hat.         

By Sammlung Dr. Henry Kugener, Luxemburg

Selbst Wilhelm Busch fragte sich schon: “Wo kriegten wir nur die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wär?”

Gottseidank wissen wir inzwischen nur allzu gut, woher die Kinder wirklich kommen. Auch wenn vielleicht so mancher Elternteil sehr froh ist, eine unverfängliche Antwort für den Sprössling parat zu haben.

 


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Yoga in der Schwangerschaft

Autor: Christine Winhard
abgelegt in: Schwangerschaft

Entspannung by Pixelio/Bodo Schmitt 

Yoga ist die vollständige Wissenschaft vom Leben. Sie dient der persönlichen Entwicklung und dem Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist. Jeder kann Yoga ausüben - ob jung oder alt, gesund oder krank.

Speziell auch in der Schwangerschaft können durch Yoga die besten Bedingungen für das werdende Kind und für die spätere Entbindung geschaffen werden. Regelmäßiges Praktizieren kann den üblichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Dehnungsstreifen, Schlafstörungen und sogar Übergewicht vorbeugen. Sogar die einfachsten Körperübungen, Asanas genannt, fördern die Gesundheit und das Wohlbefinden. Pranayama, die Atemübungen, und andere Entspannungsübungen erleichtern die Zeit bis zur Geburt und selbst die Entbindung.

Seerosen by Pixelio/kunstart.net

Sitzende Stellungen     

weiten das Becken und bereiten so optimal auf die Geburt vor, vor allem der Lotussitz.    

Stehende Stellungen     

kräftigen die Beine und den Rücken und helfen so, das Baby zu tragen.  

Übungen für den Damm

kräftigen die Becken-, Anal- und Vaginalmuskeln und verbessern die Eigenkontrolle darüber erheblich, so dass die aktive Mitarbeit bei der Geburt gefördert wird.

Immer aber gilt: auf den Körper  hören. Anfänger und wenig Yoga-Erfahrene sollten sich unbedingt von einem ausgebildeten Yoga-Lehrer begleiten lassen. In vielen guten Büchern finden sicher aber auch Yoga-Geübte wertvolle Anregungen.

Babybauch by Pixelio/alt_f4


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Schön aussehen in der Schwangerschaft - mit Fitness kein Problem! © flickr / dizznbonn

Wenn man schwanger ist, dann erliegt man leicht einem weit verbreiteten Fehlurteil. Überall heißt es, Schwangere sollten sich schonen. Das stimmt aber nur in Bezug auf wirklich anstrengende Tätigkeiten und psychische Belastungen.

Sport lässt es sich dagegen sehr wohl treiben, genauso wie auf Sex während der Schwangerschaft nicht verzichtet werden muss. Sportliche Frauen sollten nicht aufhören, Sport zu treiben. Im Gegenteil: Ein Fortführen der Übungen hilft dem Körper, die 40 Wochen Maximalbelastung zu überstehen und sorgt im Normalfall für einen reibungsloseren Geburtsablauf.

Natürlich muss man es im Laufe der Zeit ruhiger angehen lassen. Es empfiehlt sich beispielsweise, von Gymnastik auf Aquafitness umzusteigen. Sportarten wie Fußball, Inlineskating oder Tennis sollten überhaupt nicht verfolgt werden. Für Schwangere geeignet ist Sport, bei dem ohne großen Ruck oder aprubte Bewegungen kontinuierlich am Aufbau von Muskeln gearbeitet wird.

Außerdem sollten vollkommen unsportliche Frauen eine Weile warten, bis sie mit Sportübungen beginnen. Generell spricht man davon, dass jemand, der lange keinen Sport gemacht hat, erst in der 15. Woche nach Schwangerschaftsbeginn damit beginnen sollte.

Natürlich ist Sport in der Schwangerschaft kein Muss. Viele Menschen haben ihr ganzes Leben keinen Sport getrieben und sind gut damit gefahren, andere haben extra für die Schwangerschaft Pause gemacht - in der Theorie hilft eine leichte sportliche Betätigung aber dabei, Geist und Körper fitzuhalten und einer möglichen Fehlgeburt vorzubeugen.


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Schon 12% der werdenden Mütter sind heute über 35 Jahre und ihre Zahl wächst ständig. Noch vor 10 Jahren galt jede Frau ab 35 als „Risikoschwangere“. Man kann sich leicht vorstellen, dass der dadurch entstandene Druck so viele Ängste mit sich brachte, dass die werdende Mutter in ihrer Sorge das Risiko schließlich selbst erzeugte.

Da ältere Mütter aber häufig gesünder leben und in Beruf oder Selbstständigkeit etabliert sind, können sie auch gelassener durch die Schwangerschaft gehen - und das minimiert sogar ein Risiko.

Eine optimale Gesundheitsüberwachung ist also das A und O. Tritt in der Familie Diabetes auf, so stellt dies tatsächlich ein Risiko dar. Auch Bluthochdruck ist eine ernste Gefahr, die genau kontrolliert werden muss. Bedingt durch Diabetes kann bei älteren Schwangeren eine Plazentainsuffizienz auftreten. Das kann bedeuten, dass das Ungeborene über einen längeren Zeitraum mit Sauerstoff unterversorgt wird.

Schwere Behinderungen oder eine Totgeburt wären die fatale Folge. Akuter Nährstoffmangel kann auch eine Schwangerschaftsvergiftung nach sich ziehen.

Die Gefahr, dass ältere Schwangere ein Kind mit „Trisomie 21“ gebären, ist relativ hoch, sie steigt proportional zum Schwangerschaftsalter. Statistisch gesehen kommt auf 1500 Geburten bei 25jährigen Frauen eine Geburt eines Kindes mit Down-Syndrom, bei 44jährigen schon eine auf 30 Geburten.

Zwar kann man heute sehr früh eine Diagnose beim Ungeborenen erstellen, doch bleibt die Frage einer Abtreibung mit den unweigerlich damit verbundenen Schuldgefühlen im Raum und bedeutet für die Eltern eine große Belastung.


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