Dass der Storch die Kinder nicht bringt, das weiß inzwischen (fast) jeder. Doch noch immer wird der Vogel, der ein kleines Bündel im Schnabel trägt, für vielerlei Karikaturen, Anekdoten, ja sogar für Filme verwendet. Ein Beispiel dafür ist der Walt-Disney-Film “Dumbo”, in dem zu Beginn der Geschichte der kleine Elefant Dumbo von einem Storch schwer schnaufend “geliefert” wird.
Die Überlieferungen besagen u. a. auch, dass bei Kinderwunsch Zucker auf die Fensterbank zu streuen sei. Wenn der Storch kommt, so beißt er die Mutter ins Bein. Sie muss danach sofort das Bett hüten und wenige Zeit darauf legt er ihr ein Kindlein ins Bett.
Doch woher kommt der Mythos des kinderbringenden Storches?
Dazu gibt es vielerlei Aussagen:
Selbst Wilhelm Busch fragte sich schon: “Wo kriegten wir nur die Kinder her, wenn Meister Klapperstorch nicht wär?”
Gottseidank wissen wir inzwischen nur allzu gut, woher die Kinder wirklich kommen. Auch wenn vielleicht so mancher Elternteil sehr froh ist, eine unverfängliche Antwort für den Sprössling parat zu haben.